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Samstag, 13. Januar 2018

Veranstaltungstipp: Star Trek vs. Star Wars Pub-Quiz in der Bar Gelb!


Das frisch angebrochene Jahr 2018 wird kein Jahr sein, in dem allzu viel in Sachen Star Trek passieren wird. Klar, gibt es die restlichen Brocken Discovery bei Netflix, aber es wird keinen Kinofilm geben. Es wird wohl auch bis 2019 dauern, bis die zweite Staffel Discovery ausgestrahlt wird. Und Fanfilme haben es in Zeiten repressiver Richtlinien ohnehin schwer, konkurrenzfähiges Material zu bieten.
So wird es wohl auch dieses Jahr darauf hinauslaufen, die ein oder andere Convention zu besuchen, sich an Tafelrunden festzuhalten und natürlich jedes Event mitzunehmen, das sich thematisch anbietet.

Dieser Tage bietet sich tatsächlich die Gelegenheit, eine Veranstaltung der etwas anderen Art zu besuchen und dafür nicht einmal in die Verlegenheit geraten zu müssen, wahre Weltreisen bis Düsseldorf, Gießen, Mannheim, Zweibrücken Bonn, Dortmund oder Deggendorf aus sich nehmen zu müssen. In der Bar Gelb hier in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam wird am Montag, den 15. November 2018 um 20.30 Uhr ein "Star Trek vs. Star Wars" Pub-Quiz in der Bar Gelb in Potsdam abgehalten, das den hiesigen Mitgliedern der Tafelrunde die Möglichkeit eröffnet, auch außerhalb unserer eigenen Treffen sein eigenes Fan-Wissen mit anderen zu messen.


Dabei wird es 33 1/3 Fragen zu beiden Science-Fiction-Universen geben, bei denen man den Gesamtsieg, den Sieg in der Kategorie 'Star Wars' und vor allem den Sieg in der Kategorie 'Star Trek' davontragen kann. Dabei gibt es nicht nur Preise für jeden Kategorie-Champion, sondern auch für jeden der drei Einzelrundensieger.
Natürlich kann man sich durch intensives Film- und Folgenschauen vorbereiten und alles an Sekundärliteratur verschlingen, was Internet und Privatbibliothek hergeben, aber man kann sich natürlich genauso gut zurücklehnen, nach bestem Wissen und Gewissen antworten, Neues dazulernen und vor allem: Spaß am Knobeln haben.

Natürlich wird am kommenden Montag auch eine Delegation der Tafelrunde dabei sein, der Ihr Euch natürlich gern anschließen könnt. Für jeden Teilnehmer fällt dabei eine Startgebühr von fünf Euro an und wer sich seines Sitzplatzes sicher sein will, kann natürlich vorher einen Tisch unter (0331) 88715575 reservieren. Los geht’s um 20.30Uhr in der Charlottenstraße 29 in den altehrwürdigen Hallen der Bar Gelb.
Wir hoffen natürlich aufgrund unserer Ressourcen, dass es den Abgesandten der Tafelrunde gelingen wird, den Sieg zumindest in der Star-Trek-Kategorie davonzutragen, möglichst viele ihrer Mitglieder, Besucher und Blogleser wiederzusehen und natürlich an der ersten Star-Trek-Veranstaltung des jungen Jahres 2018 teilzunehmen – zumal es direkt vor der eigenen Haustür stattfindet…


Montag, 22. August 2016

Rückblick: Der Sommergrill-Trek der Tafelrunde im Level 76

Wenn man sich dieser Tage noch aller Ernsten fragen sollte, ob es überhaupt noch notwendig sei den fünfzigsten Geburtstag einer Fernsehserie wie Star Trek zu feiern, so hatte man am letzten Wochenende in Potsdam Babelsberg die Möglichkeit, eine passende Antwort auf diese Frage zu erhalten: Noch immer halten Fans, Liebhaber, Jäger, Sammler, Nerds, Geeks, Männer, Frauen, Uniformierte und Zivilisierte dem vermeintlich in die Jahre gekommenen Urgestein der Science-Fiction nicht nur die Treue, sondern halten sie mit ihrer Leidenschaft am Leben.

Als die Star-Trek-Tafelrunde "Hermann Darnell" jedenfalls vor knapp anderthalb Monaten in Kooperation mit den engagierten Köpfen hinter dem Level 76 des Lindenparks zum Sommergrill-Trek einluden, folgten vergangenen Sonnabend immerhin knapp fünfzig Personen dem Ruf und halfen mit ihrer Anwesenheit und ihrem Engagement, diese kleine Feier trotz des Regens zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.


Die Höhepunkte in unseren Augen:

Der Gastgeber. Das Level 76 - schon seit längerer Zeit eine unserer Lieblings-Locations in Potsdam und ein offenes Ersatzwohnzimmer für alle Nerds der Stadt - hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Das romulanische Ale, das ebenso in Strömen floss wie der saurianische Brandy wurde stilecht unter drei Bildschirmen mit LCARS ausgeschenkt. Dem Ambiente besonders zuträglich waren auch die Vitrinen, in denen (thematisch zum Essen und Trinken passende) Star-Trek-Ausstellungsstücke (aus dem Fundus K'olbasas) drapiert wurden, die mit Papp-Aufstellern und durch Banner aus dem aktuellen Kinofilm "Star Trek: Beyond" ergänzt wurden.



Die Essenslieferanten. Gleich drei wohgenährte 'Targs' hatte Emmet Brown vom Level 76 für die Tafelrunde und ihre Gäste zur Schlachtbank geführt. Doch damit nicht genug!
Viele Helfershelfer - denen an dieser Stelle noch einmal ein ganz besonderer Dank gilt - trugen dazu bei, dass wirklich jeder (vom Vegetarier bis hin zum Allergiker und vulkanische Low-Carb-Diät-Betreiber) seinen Bauch vollschlagen konnte.
Auch hier gab es neben dem Targ einige kulinarische Perlen zu bestaunen: Einen blauen Nudelsalat aus Star Trek VI, eine Schüssel voll gagh, Brote in Form von Sternenflotten-Deltas und natürlich die Krönung durch unsere Meisterbäckerin Miri - ihr zellularer Peptide-Kuchen.


Mein ganz persönlicher Favorit hingegen waren allerdings ihre Glückskekse, in denen sich so sinntragende Sprüche wie "Khaaaaaaaaaan!", "Ein Vertrag ist ein Vertrag - aber nur unter Ferengis." oder "I'm a doctor, not a fortune teller." befanden, die diesen Abend so grandios einleiteten.

Die Quiz-Teilnehmer.
Ein welchem Strandabschnitt verlor James Doohan am D-Day einen seiner Finger?
Welche amerikanische Rap-Gruppe kann man neben den Beastie Boys im aktuellen Star-Trek-Kinofilm "Beyond" hören?
Oder welcher Mel-Gibson-Film beruht auf einem Drehbuch von J.J. Abrams?
Es waren Fragen wie diese, die den sechs tapferen Gruppen und ihren Mitgliedern beim Pub- (oder besser Zehn-Vorne-) Quiz die Schweißperlen auf die Stirn trieben.
Dahinter steckte natürlich ein System, das auch weniger versierten Fans eine Möglichkeit bietet, den alten Star-Trek-Hasen etwas entgegensetzen zu können. Natürlich gilt der Glückwunsch insbesondere der Siegermannschaft "T.E.A.M.", aber auch allen anderen, die einen guten Teil der Veranstaltung damit verbracht haben, sich den fiesen Fragen, Screenshots und Schätzaufgaben zu stellen und vielleicht noch das ein oder andere Detail über ihre Lieblings-Franchise erfahren haben, das ihnen zuvor unbekannt war.


Der Film. Auch wenn es gefühlt eine Ewigkeit gedauert hat, die DVD zum Laufen zu bringen (nochmal vielen Dank an V'Ger, denn auf meinen Rechner läuft sie jetzt störungsfrei), war der Director's Cut vom "Zorn des Khan" mit seinen neuen Szenen ein gelungener Abschlusspunkt eines grandiosen Abends.


Die Gästeliste. Aber das alles wäre natürlich nur halb so schön gewesen, wenn man nicht auf einen Pool so großartiger Mitglieder, Freunde und Sympathisanten bauen könnten, die von Abgesandten des Berliner Trekdinners, der Enterprise-E-Bridge-Reconstruction, der USS K'Ehleyr, der Euderion bis hin zu Stammgästen aus dem Level 76 reichten. Im bunten Mix entstanden wunderbare Gesprächsthemen, eine ungezwungene Atmosphäre und ein wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl, das wieder einmal bewies, dass Star Trek viel größere Brücken schlagen kann als vom Fernseher zum Zuschauer, nämlich von einem Menschen zum anderen und sogar zu vielen anderen.
Wir danken jedenfalls allen, die das an diesem denkwürdigen Samstag-Abend unter Beweis gestellt haben!

Das Video. Unserem Tafelrundenmitglied, K'Ehleyr-Abgesandten, E-Brückenbauer und Kamera-Experten Tom Jones ist es gelungen, auch denen, die leider nicht mit von der Partie sein konnten, etwas von der Atmosphäre des Abends zu konservieren und auf Leinwand zu bannen. Sein sehenswertes Video (mit musikalischer Unterstützung unseres Tafelrunden-Roks) möchten wir Euch abschließend natürlich nicht vorenthalten:


Dienstag, 27. Januar 2015

Eddie Murphy, Drillinge und PATWWFLLM

Als mich vor knapp fünf Jahren ein Tafelrundenmitglied über einen größtenteils unbemerkten Gaststarauftritt bei TNG informierte, klang das im ersten Moment nach einer dieser vielen interessanten Geschichten, die bereits über Sternchen wie Iggy Pop, Mick Fleetwood, Christian Slater, König Abdullah von Jordanien, Tom Morello oder Bryan Singer kursierten.
Aber hatte Eddie Murphy, den man eventuell als Axel Foley in "Beverly Hills Cop" kennen könnte, wirklich in einer Star-Trek-Folge mitgewirkt?



Zur Vorgeschichte: Murphy, ein bekennender Fan der Originalserie und vertraglich an Paramount gebunden, wurde vom Regisseur Leonard Nimoy 1985 ernsthaft in Erwägung gezogen, im vierten Kinofilm "Zurück in die Gegenwart" einen UFO-affinen Meeresbiologen zu verkörpern. Es kam zu mehreren Treffen zwischen dem Spock-Darsteller und dem Komiker, die allerdings nicht mit einer Verpflichtung Murphys endeten, obwohl bereits einige Drehbuchanpassungen vorgenommen wurden. Im Verlaufe der Planungen wurde beispielsweise aus dem Meeresbiologen ein Radimoderator, der im Rahmen eigener Untersuchungen zu Außerirdischen die Crew der "Bounty" verfolgt. Doch der ehemalige Saturday-Night-Star sah nach der Lektüre verschiedener Scripts die Gefahr, dass die ihm angebotene Rolle nichts weiter als eine schlechte Kopie seines Beverly-Hills-Cop-Charakters sei, während er sich selbst eher vorstellen konnte, einen Vulkanier zu spielen. Daher kam es, wie es kommen musste; Murphy sagte sein Engagement kurzerhand ab.

Nicht Eddie Murphy: Ein Spitzohr aus Star Trek XI

So weit so unspektakulär, denn wenn man sich einmal die Rollen näher ansieht, für die Eddie Murphy vorgesehen, aber dann doch nicht eingespannt wurde, liest sich das wie ein Who-is-Who der verpassten Gelegenheiten. So sollte Murphy etwa für Winston Zeddmore im ersten Ghostbusters-Film besetzt werden. Oder als Roger-Rabbit-Begleiter Eddie Valiant. Oder als Hoke Colburn in "Miss Daisy und ihr Chauffeur". Oder als "Malcolm X". Oder als "Grinch". Oder, oder, oder...

Wie Leonard Nimoy 2008 in einem Interview mit Trekmovie zu den Plänen mit Murphy zu Protokoll gab, bereute der Schauspieler, diese einzigartige Gelegenheit ausgelassen zu haben ("I think he later wished he would have done the Star Trek movie."). An dieser Stelle setzt nun das Gerücht an, das mir zugetragen wurde.
Als eine Art Kompensation für den geplanten Auftritt soll Murphy kurz nachdem er die Filme "Auf der Suche nach dem Goldenen Kind" und "Beverly Hills Cop II" fertiggestellt hatte, seiner Fan-Leidenschaft nachgekommen sein und heimlich, still und leise einen kurzen Gastauftritt in der zweiten Staffel der "Next Generation" absolviert haben. Und das gleich in mehrfacher Ausführung, denn in "Planet der Klone" soll er als einer der dort vielfach anzutreffenden genetischen Kopien zu sehen sein. Und tatsächlich, schaut man sich die Folge einmal näher an, stößt man auf Bilder wie dieses:


Doch am Ende fällt dieses Gerücht allerspätestens mit der Recherche. In Wirklichkeit traten in dieser Episode nämlich die Weaver-Drillinge Lloyd, Floyd und Troy(d) auf, die sich zuvor vom Boxsport abwandten und zur Schauspielerei wechselten (und zufällig alle am 27. Januar Geburtstag haben).


Doch woran liegt es eigentlich, dass dieses Gerücht immer wieder auftaucht?
Sehen alle drei Weavers dem Schauspieler tatsächlich ähnlich, oder ist es irgendeine Form europäischer Ignoranz, die Gesichter von Menschen mit einer anderen Hautfarbe nicht auseinanderhalten zu können (wie es sich beispielsweise an der häufig geäußerten Aussage 'Für mich sehen alle Chinesen gleich aus' zeigt)?
Gerade in Zeiten weit verbreiteter dummer Verallgemeinerungen, wie sie etwa Pegida-Anhänger dieser Tage immer wieder offen zur Schau tragen, scheint es umso wichtiger zu sein, mehr Sorgfalt bei solchen eigentlich leicht recherchierbaren Fragen unter Beweis zu stellen.
Doch tatsächlich offenbart sich in diesem Punkt ein internationales Problem, wie etwa ein Vorfall aus dem letzten Jahr zeigte, als der 'weiße' US-amerikanischer TV-Kommentator Sam Rubin den Schauspieler Samuel L. Jackson mit seinem Kollegen Lawrence Fishburne verwechselte.
Und so reagierte der Komiker und Darsteller David Alan Grier in der Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" auf die einzig mögliche Art und Weise, die in diesem Fall zu helfen scheint:
Mit Humor.
Er kündigte ein Buch an, in dem er dem (weißen) Leser die Unterschiede zwischen verschiedenen mehr oder weniger ähnlich aussehenden schwarzen Celebrities erklärte, wobei er unter anderem Bildmaterial von Star-Trek-Darstellern wie Zoe Saldana oder Whoopi Goldberg verwendete.



Diesem noblen Ansinnen will sich natürlich auf die Tafelrunde nicht verstellen und bietet für alle interessierten Leser einen kleinen Psychotest an (der ähnlichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften wie dem "Micky-Maus-Magazin", der "Bravo" oder "Freundin" qualitativ in nichts nachsteht), in dem man sich anhand fünf kleiner Bilder orientieren kann, ob man auch als europäischer Star-Trek-Fan Gefahr läuft, in die Gefilde von Pegida-Anhängern zu geraten.


So funktioniert es: In jedem Bild findet Ihr eine Zahl, für die Ihr Euch entscheiden müsst. Die Summe dieser Zahlen verrät Euch am Ende schließlich, welches Gefahrenpotential tatsächlich besteht. Die Auswahl an vermeintlichen 'Doppelgängern' stammt übrigens von zweifelhaften Vergleichen aus den Weiten des Internets.


Frage #1: Welcher dieser Männer ist der Deep-Space-Nine-Befehlshaber Benjamin Sisko?



Frage #2: Welchen dieser Männer kennt man auch als Tuvok?




Frage #3: Wer spielte den Chefingenieur Geordi LaForge?




Frage #4: Welcher dieser Darsteller verkörperte den Klingonen Worf?




Frage #5: Welcher dieser drei Männer war als Calvin Hudson zu sehen, der im DS9-Zweiteiler "Der Maquis" zum gleichnamigen Untergrundbündnis überlief?





Auflösung

0-1 Punkt. Du musst Dir wirklich keine Sorgen machen, denn es gelingt Dir scheinbar mühelos, die Zählweise dieses Tests zu durchschauen oder sogar tatsächlich alle Gesichter zielsicher auseinanderhalten.
Herzlichen Glückwunsch!

2-5 Punkte. Du solltest Dir ernsthafte Gedanken machen, denn entweder kennst Du Dich nicht allzu  gut im Star-Trek-Universum aus, oder benötigst eine Brille. Oder noch schlimmer: Du hast wirklich Schwierigkeiten, Menschen mit einer anderen Hautfarbe auseinanderzuhalten. Da hilft nur alle Folgen "Star Trek" anzusehen, um Dir Werte wie Toleranz, Respekt vor anderen oder Welt(en)offenheit anzueignen (nur "Der Ehrenkodex" darfst Du in diesem Zusammenhang ausnahmsweise auslassen).
Gute Besserung! 




Turon 47 entschuldigt sich an dieser Stelle bei seinem Tippgeber und weiß, dass dieser kein Nazi ist und auch nix mit Pegida am Hut hat.