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Sonntag, 21. Januar 2018

Eaglemoss Nr.76: Die Baxial


Einleitung

Über die Figur des Mr. Neelix in "Star Trek - Voyager" gibt es natürlich auch geteilte Meinungen. Die einen fanden ihn lustig und genial, andere wiederum einfach nur nervig und als den Clown für zwischendurch. Das kann man sehen wie man will, aber ohne Neelix hätte der Serie wohl definitiv etwas gefehlt.
Interessant ist dabei das kleine Raumschiff, das Neelix gehört. Dabei handelt es sich um ein talaxianisches Shuttle mittlerer Größe, das Neelix als Frachter benutzt und den Namen Baxial gab. Das Schiff ist in etwa so groß wie ein Shuttle der Sternenflotte. Da die Talaxianer die Transportertechnologie nicht kennen, besitzt die Baxial eine große Andocklucke. Darunter befindet sich der Frachtraum. Natürlich ist das Schiff in der Lage auf Planeten zu landen. In dem kleinen Cockpit befinden sich die Konsolen, mit denen das Schiff gesteuert wird. Aufgrund der Enge können diese nur im Stehen bedient werden. Am Heck befindet sich das Antriebsmodul mit dem kombinierten Warp- und Impulsantrieb. Jahrelang nutzt Neelix sein Schiff für den Handel mit anderen Völkern und zum Schluß als Frachter für Schrott, den er aus zerstörten Schiffen birgt. Als 2371 die U.S.S. Voyager NCC-74656 in den Delta-Quadranten geschleudert wird und diese auf Neelix Schiff trifft, bietet er der Besatzung seine Hilfe an. Neelix bleibt die nächsten sieben Jahre als Koch und selbsternannter Moraloffizier an Bord. Seinen kleinen Frachter nimmt er natürlich auch mit, denn dieser passt problemlos in den Hangar des Intrepid-Klasse Schiffes. Im Jahr 2373 beweist die Baxial ihren Wert, als ein Rettungsteam der Voyager mit ihr heimlich in das Akitirianische Territorium eindringt, um zwei fälschlicherweise verurteilte Crewmitglieder zu retten, die in einer Gefängnisstation eingesperrt wurden. Die Aktion gelingt und die Baxial bringt alle sicher zurück zur Voyager.

Die Baxial neben der Gefängnisstation. (Bild: ex-astris-scientia.org) 





Das Innere des Cockpits. (Bild: Memory Alpha)
Die Baxial beim Abdocken von der Voyager. (Bild: ex-astris-scientia.org)
Neelix' Schiff neben dem Delta Flyer. (Bild: Memory Alpha)

Das Modell

Mit dem Modell der Baxial hat Eaglemoss erneut ein ziemlich gutes Produkt abgeliefert. Natürlich wurde der übliche Materialienmix verwendet, wobei dieser aber hier so geschickt umgesetzt wurde, dass man erst nach mehrmaligem Abtasten des Modells erkennen kann, was aus Plastik und was aus Metall besteht. Letzteres überwiegt den Plastikanteil, denn anscheinend besteht nur die Unterseite des Cockpits und die Frachtmodule aus Kunststoff.
Die Größe wurde gut gewählt und auch die Darstellung der vielen Oberflächendetails ist nicht minder gelungen. Die Cockpitfenster werden wie üblich mit einer schwarzen Fläche dargestellt. Man erkennt viele einzelne Details und auch die andersfarbigen Hüllenplatten wurden bedacht. An der Backbordseite erkennt man die große Andocklucke und darunter die Frachtmodule. Auch das Antriebsmodul wurde mit vielen Details wie Leitungen und den Antriebsdüsen versehen. Erfreulicherweise werden diese mit blauen Klarteilen dargestellt, was natürlich immer das i-Tüpfelchen bei den Modellen ist. Kritikpunkte...naja die Baxial hat eigentlich keine. Gut, man könnte kritisieren, dass die kleinen Antennen auf der Oberseite des Kockpits fehlen, aber darüber kann man ruhig hinwegsehen.
Die Baxial ist ein gut gelungenes Modell.

Bedacht wurden auch die Leitungen am Heck.

Erfreulicherweise werden die Anriebsdüsen mit Klarteilen dargestellt.

Die Halterung

Das Modell wird mit dem Heck in zwei Halteklammern eingerastet.

Begleitheft

Wie üblich: Erst kommt eine Einführung, die die Auftritte der Baxial in der Serie beschreibt und darauf folgt das Schiffsprofil. Auf nur zwei Seiten wird die Entstehung des Schiffes beschrieben, aber leider nicht grade sehr informativ. Auf den letzten sechs Seiten beschreibt Ethan Phillips, der Schauspieler der Neelix verkörperte, seine Erfahrungen mit der Rolle und über seine Arbeit bei anderen Star-Trek-Folgen. So spielte er zum Beispiel in der TNG-Episode "Die Damen Troi" den Ferengi Dr. Farek, hatte einen Gastauftritt im Film "Der erste Kontakt" als Oberkellner in der Holodeckszene und war zuletzt - wiederum als Ferengi - 2002 in der ENT-Folge "Raumpiraten" zu sehen.

Spezifikationen


Daten zum Modell


L x B: ca. 117 mm x 53 mm
Höhe mit Stand: ca 79 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2017


Bewertung und Fazit

Das Modell der Baxial wurde sehr gut umgesetzt. Ich sehe keinen Grund diesem keine volle Punktzahl zu geben. Gute Arbeit, Eaglemoss und für Neelix-Fans definitiv zu empfehlen!


Freitag, 12. Januar 2018

Eaglemoss Nr.75: Enterprise-E Captainsyacht "Cousteau"

Einleitung

Als Captain eines Sternenflottenschiffes kommt man in den Genuss einiger Privilegien. Der Captain bewohnt das größte Quartier auf seinem Raumschiff und hat ein privates Büro; auf moderneren Schiffsklassen auch einen Bereitschaftsraum direkt neben der Brücke. Auf eben solchen Schiffen hat der Captain auch ein eigenes kleines Raumschiff, das als Yacht des Captains bezeichnet wird. Diese Schiffe sind größer als Standardshuttles und sehr komfortabel eingerichtet. In der Regel werden mit der Yacht diplomatische Würdenträger transportiert oder Dienstreisen des Captains vollzogen.
Auf der U.S.S. Enterprise NCC-1701-E ist die Yacht an der Unterseite der Untertasse, direkt hinter dem Torpedowerfer, angedockt. Dabei verschmilzt die Yacht so geschickt mit der Hülle der Untertasse, das man erst beim Abdocken das kleine Schiff erkennen kann.
Die Yacht der Enterprise-E wurde nach dem berühmten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau benannt; einem der bekanntesten Meeresforscher des 20. Jahrhunderts.

                                              Die Yacht dockt ab...

    ...und agiert anschließend als eigenständiges Schiff (Bilder: Memory Alpha)

Das Modell

Das Modell des Cousteau ist erneut eine gut gelungene Umsetzung von Eaglemoss und auch eine kleine Besonderheit. Meines Wissens ist noch kein Modellhersteller auf die Idee gekommen, ein Modell dieses Raumschiffes zu produzieren. Das Modell lässt sich am besten mit dem des Runabouts aus Ausgabe 32 vergleichen. Obwohl die Yacht etwas kleiner ist, braucht sie sich in Sachen Detaillierung keineswegs zu verstecken, denn die Cousteau ist ein echter kleiner Hingucker. Die Schiffsform wurde exakt wiedergegeben und fast sämtliche Oberflächendetails wurden bedacht. Die Cockpitfenster, die Sternenflottenlogos und die Beschriftungen, die das Schiff der Enterprise-E zuteilen, wurden sauber umgesetzt. Da die Unterseite der Yacht eigentlich ein Teil der Außenhülle der Enterprise ist, besitzt sie hier ein Aztec-Muster, das man beim Modell ebenfalls nicht vergessen hat. Erfreulich ist auch der Einsatz von Klarteilen. Die Bussardkollektoren und Warpfeldgitter der Gondeln werden beide mit roten und blauen Klarteilen dargestellt und auch bei den Impulsmotoren am Heck wurde diese Materialien verwendet. Einfach nur Klasse und etwas was man bei anderen Modellen schmerzlichst vermisst.

             Die Bedruckung wurde sauber umgesetzt.

          Kompletter Einsatz von Klarteilen an den Gondeln...

                  ...und bei den Impulstriebwerken. Klasse!

                     Die Unterseite mit der Aztec-Musterung.


 

Die Halterung

Das Modell wird via Gondelpylone in die Halterung eingerastet.



Begleitheft

Die zwei interessantesten Artikel des Heftes befassen sich natürlich mit der Entstehung der Yacht auf vier Seiten. Entworfen wurde das kleine Schiff von dem Designer John Eaves, der auch die anderen Föderationsschiffe für den Film "Star Trek - Der Aufstand" entworfen hat. Für die Form der Cousteau orientierte er sich tatsächlich an den Rümpfen realer Schiffe, die sich Millionäre gönnen.
Die restlichen Seiten erläutern wie die einzelnen Requisiten für den Film entstanden.


Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 115 mm x 83 mm
Höhe mit Stand: ca 62 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2017




Bewertung und Fazit


Für Fans der Enterprise-E ist die Cousteau ein Pflichtkauf. Eine extrem gute Umsetzung von Eaglemoss - bitte mehr solch guter Modelle ohne Kritikpunkte!

Montag, 8. Januar 2018

Eaglemoss Nr.74: Der Bajoranische Raider

Einleitung

Als die Cardassianer im Jahr 2328 den Planeten Bajor annektieren, startet damit eines der größten Verbrechen des 24. Jahrhunderts. Die Bajoraner werden von den technologisch weiterentwickelten Cardassianern brutal unterdrückt. Das Volk wird gezwungen die natürlichen Ressourcen des Planeten abzubauen, die die Besatzer plündern. Millionen von Bajoranern sterben in den Arbeitslagern oder gehen als Sklaven elend zugrunde. Da die Föderation einen Friedensvertrag mit der Cardassianischen Union hat und der Planet nicht Teil der Föderation ist, sind die Bajoraner auf sich allein gestellt. In den folgenden einundvierzig Jahren setzten sich einige entschlossene Bajoraner gegen die Besatzer zur Wehr und gründen einzelne Widerstandzellen, die mit entschlossenen und kompromisslosen Aktionen gegen die Cardassianer kämpfen. Diese bestehen aus Bombenanschlägen und Attentate auf hochrangige Offiziere, die die Besatzer in Atem halten.
Der Widerstand arbeitet hauptsächlich mit improvisierter Ausrüstung und Waffen, die auf dem Schwarzmarkt organisiert werden. Zu den beeindruckensten Improvisationen gehört ein kleines Raumschiff, das aus allen nur erdenklichen Teilen zusammengebaut wurde. Ein solcher Angriffsjäger ist etwa vierunddreißig Meter lang, mit zwei Partikelkanonen bewaffnet und für eine zweiköpfige Crew ausgelegt. Da die Bajoraner keinen Zugang zu modernen Antriebssystemen haben, wird der Jäger mit einer Art Düsentriebwerk betrieben. Mit diesen Schiffen greift der Widerstand cardassianische Frachter und Versorgungschiffe an, aber ziehen sich sofort zurück wenn Kriegschiffe erscheinen. Gegen diese haben die kleinen Raider keine Chance und jeder Verlust lässt sich nur schwer ersetzten.
Endlich, im Jahr 2369 beenden die Cardassianer die Besatzung von Bajor und ziehen sich zurück. Sie hinterlassen eine geplünderte und verwüstete Welt mit Millionen von Toten.

             Ein Raider über Bajor (Bild: memory alpha)

Das Modell

Das Modell des Raiders kann man durchaus mal als eine wirklich gut gelungene Umsetzung bezeichnen. In Sachen Größe und Detaillierung hat Eaglemoss an alles gedacht und man erkennt die die vielen Oberflächendetails der Filmvorlage. Hauptsächlich besteht das Modell aus Metall, mit einem Einsatz aus Kunststoff an der Unterseite. Das Cockpitmodul ist ebenfalls ein Einsatz aus Kunststoff. Die Cockpitfenster werden wie üblich mit schwarzer Farbe dargestellt, was bei Modellen mit eben solchen Standard ist. Auch das Düsentriebwerk präsentiert sich äußerst detailliert und auch nach mehreren Betrachtungen lässt sich an dem Modell kein wirklicher Kritikpunkt ausmachen. Eaglemoss ist es gelungen, ein perfektes Modell des bajoranischen Raiders anzufertigen.

           Auf dem Modell wurde kein Detail ausgelassen.

                     Das zeigt sich auch beim Triebwerk.

Die Halterung

Die Halteklammer werden von hinten über die Flügel geschoben, wobei das Modell fest arretiert wird.



Begleitheft

Dieses beginnt wie üblich. Erst mit einem kurzen Lebenslauf des Raiders und dem darauffolgenden Schiffsprofil. Auf zwei Seiten wird die Entstehung des Schiffes erläutert und erklärt, z.B dass der Raider "mal eben auf die Schnelle" entwickelt wurde. Die letzten sechs Seiten beschäftigen sich mit der Entstehung des bajoranischen Volkes und ihrer Bedeutung für die Handlung von "Star Trek - Deep Space Nine".

 

 

 

Spezifikationen

 

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 120 mm x 113 mm
Höhe mit Stand: ca 65 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2017




Bewertung und Fazit


Volle Punktzahl für dieses Modell?
Ja warum nicht?
Eine angenehme Größe, gute Detaillierung und keine erkennbaren Kritikpunkte.
Gute Arbeit, Eaglemoss!






Donnerstag, 4. Januar 2018

Eaglemoss Nr.73: Borg-Renegatenschiff






Einleitung

Dass die Entscheidungen, die man im Laufe des eigenen Lebens trifft, positive sowie negative Folgen haben können ist natürlich nur logisch. Auch für Captains der Sternenflotte trifft dies zu: Zum Beispiel im Fall einer Borg-Drohne, die die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D 2368 aus dem Wrack eines abgestürzten Scoutschiffes rettet. Die Drohne wird medizinisch behandelt und entwickelt getrennt vom Kollektiv mit der Zeit eine eigene Persönlichkeit und wird auf den Namen "Hugh" getauft. Captain Picard plant zuerst Hugh als Waffe zu missbrauchen, indem er ihn mit einem Virus infizieren wollte, der schlussendlich das gesamte Borg-Kollektiv vernichten sollte. Aus ethischen Gründen lässt er aber von dem Vorhaben ab und Hugh kehrt freiwillig in das Kollektiv zurück.
Hugh's erwobene Individualität erweist sich aber als ebenso verheerend wie der geplante Virus. Die Drohnen auf Hughs Kubus verlieren den Kontakt zum Kollektiv und sind dadurch auf sich allein gestellt. Da viele mit der gewonnenen Inividualität nicht zurechtkommen, sterben viele Borg. Die Überlebenden werden schließlich von Datas Bruder Lore entdeckt, der die Borg mit dem Versprechen aus ihnen perfekte künstliche Lebensformen zu machen unterwirft. Diese Gruppe von abtrünnigen Drohnen entwickeln schließlich eine neue Art von Borg-Schiff, das so gar nicht in das Designkonzept der kybernetischen Spezies passt. Waren deren Schiffe bisher immer perfekten geometrischen Formen wie Würfeln oder Kugeln nachempfunden, so ist das Renegatenschiff ein Mix aus unterschiedlichen Komponenten. Von einem zentralen Rumpf ragen zwei Arme heraus, wobei der rechte den Transwarpantrieb zu beherbergen scheint. Die Funktion des linken Auslegers ist dagegen unbekannt. Typisch für ein Borg-Schiff ist natürlich die taktische Überlegenheit gegenüber anderen Raumschiffen. So ist auch das Renegatenschiff der Enterprise haushoch überlegen. 
Anfang 2370 greift Lores Borg-Gruppe den Föderationsaußenposten auf Ohniaka III an und töten alle 274 Bewohner der Anlage. Im Orbit wird die Enterprise von dem Borg-Schiff attackiert, ist hoffnungslos unterlegen und übersteht den Kampf nur, weil sich die Borg zurückziehen.
Die Enterprise verfolgt das Schiff durch einen Transwarpkanal in ein 65 Lichtjahre entferntes Sternensystem. Auf einem Planeten trifft Picard und sein Team auf Lore, der nach einem Kampf endgültig unschädlich gemacht werden kann.
Im All kommt es währendessen schließlich auch zu einem finalen Kampf zwischen der Enterprise und dem Borg-Schiff. Die Enterprise modifiziert ihre Schutzsschilde, um sich in der Korona der nahegelegenen Sonne zu verstecken. Dort entwickelt man schließlich einen Plan, um das feindliche Schiff zu vernichten. Ein modifizierter Phaserstrahl wird auf die Oberfläche der Sonne abgefeuert, der eine gewaltige Eruption auslöst, die das Renegatenschiff zerstört. 
Die nun endgültig befreiten Borg beschließen, unter der Führung von Hugh ein neues Leben anzufangen.

         Die Enterprise trifft auf das Renegatenschiff.

       Ein modifizierten Phaser wid auf die Sonnenoberfläche abgefeuert...

...wodurch eine Eruption ausgelöst wird, die das Borg-Schiff zerstört. (Alle Bilder: Memory Alpha)


Das Modell 

Ein Zwerghamster! Nein - Stopp - es ist ja doch ein Modell von Eagelmoss, aber erst auf den zweiten Blick. Keine Sorge liebe Leser, ich bin (noch) zu hundert Prozent bei klarem Verstand😋.
Als ich die Ausgabe mit dem Modell auspackte, war das tatsächlich der erste Gedanke, der mir in den Sinn kam, denn das Modell des Borg-Renegatenschiff zählt mal wieder zu der Gruppe der Winzlinge innerhalb der Raumschiffsammlung. Entsprechend der Größe wurden diesmal leider auch nicht viele Details umgesetzt. So wirkt die Oberfläche des Modells teils sehr trostlos und man vermisst dieses maschinenartige Aussehen, das man sonst so von Borg-Schiffen kennt. Zwar hat man versucht, das Aussehen mit dem Aufdrucken der unzähligen Betriebslichter aufzuwerten, aber auch dies wirkt sehr lieblos umgesetzt. Der Mittelteil des Modells besteht ebenso wie die Ausleger aus Metall und die Anbauten aus Kunststoff; eben der übliche Materialienmix. 

                  Leider ist das Modell sehr detailarm.

      Lediglich die unzähligen Betriebslichter wurden umgesetzt, sind aber nur ein Wehrmutstropfen.

       Auch Zwerghamster wollen nicht assimiliert werden!

Die Halterung

Na wenigsten die ist bei diesem Modell mal etwas kreativ ausgefallen. Sind die Podeste der vorangegangenen Modelle traditionell längsseitig ausgerichtet, so wird diese hier quer aufgestellt. Die Halterung ist eine Mulde, in die die Unterseite des Modells gesteckt wird, was aber nicht sehr stabil ist. Zumindest bei meinem Exemplar neigt sich das Modell nach rechts, womit es mit einer Schlagseite in der Halterung hängt.


                 Das Modell wird in eine Mulde gesteckt.

                    Quer statt längs, das ist mal etwas Neues.


 

Begleitheft

Das Heft beschreibt auf nur zwei Seiten wie das Renegatenschiff entstanden ist. Der Konzeptzeichner Dan Curry ließ sich dabei von einem zuschlagenden Boxer inspirieren. Er wollte ein Schiff entwerfen, dass schon rein optisch einen bedrohlichen Eindruck macht, was ihm auch durchaus gelungen ist.
Die restlichen sechs Seiten geben in einem Interview die Erfahrungen des Schauspieler Jonathan Del Arco wieder, der die Drohne Hugh spielte.
Eine lustige Information ist die, dass Stephen Hawking während seines Gastauftritt in der Doppelfolge "Angriff der Borg" beim Betrachten des Filmsets des Maschinenraumes der Enterprise kommentierte "Ich arbeite daran.". Da es bis heute keinen Warpantrieb gibt, war Doctor Hawkings Aussage wohl eher ein Scherz als eine Ankündigung. Aber man kann ja nie wissen bei so einem Genie😏.


Spezifikationen

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 110 mm x 55 mm
Höhe mit Stand: ca 78 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2017




Bewertung und Fazit

Leider keine sehr gute Umsetzung von Eaglemoss. Nur absoluten Borg-Fans zu empfehlen.