Montag, 2. September 2013

Star Trek: Renegades - Eine Schwarmunternehmung

In Zeiten, in denen es außer Abramstrek nicht viel Neues im filmischen Star-Trek-Universum gibt, bemühen sich offenbar nicht nur "unbeteiligte" Fans, diese Lücke zu füllen (wie hier berichtet wurde). Hinter den Renegades stehen Persönlichkeiten wie Tim Russ (Tuvok), Walter Koenig (Pavel Chekov) oder Robert Picardo (der Doktor), um nur einige der bekanntesten zu nennen.

Ziel ist es, CBS etwas in die Hand zu geben, das mehr Eindruck hinterlässt als ein bloßes Skript, um sie zu überzeugen, eine neue Star-Trek-Serie aufzulegen. Doch selbst wenn sie ablehnen sollten, hat dieses Projekt einen entscheidenden Vorteil: Die Pilotfolge wird existent sein, fix und fertig, zum Anschauen. Auf ihrer Homepage startrekrenegades.com gibt es bereits Auskünfte zur Besetzung und Andeutungen zur Geschichte, die zu meiner Freude Sektion 31 einschließen soll.

Die zunehmende, weltweite Vernetzung von Fans und Interessenten macht es zudem nahezu obligatorisch, hierfür auf Mittel wie Schwarmfinanzierung zurückzugreifen. Wer, wenn nicht ein Fan, würde Geld dafür ausgeben, Star Trek weiterleben zu lassen oder neu zu beleben? Die Grundlagen wurden bereits per Kickstarter eingebracht, nun geht es an Feinheiten wie zusätzliche Drehtage, bessere Masken, Sets von außerirdischen Planeten, Uniformen und Ausrüstung. Laut ihrer facebook-Seite gibt es im Übrigen eine Zusammenarbeit mit den Restauratoren der Brücke der Enterprise D.

Zu finden ist das Ganze hier: >>> Star Trek: Renegades bei indiegogo.
Wem indiegogo nicht geheuer ist, z.B. weil sie nur Kreditkarte nehmen, der sei darauf verwiesen, dass auf der Homepage auch PayPal-Zahlungen möglich sind.

2 Kommentare:

  1. Schöner Artikel! Hat mir viel Freude bereitet, auch wenn 'Renegades' jetzt nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählt.
    Allerdings frage ich mich, wieviel man angemessenerweise überhaupt spenden sollte (egal für welche Fanproduktion) - 10.000$ für eine professional internship liegen außerhalb meines Budgets und Crewman (immerhin noch 10$) liegen unterhalb meines Rangverständnisses.Warum nicht auch einfach 1€ so aus Spaß? Dann hatr man einen Beitrag geleistet und das gute Gefühl, auch ohne Belohnung sein Scherfchen beigetragen zu haben...
    Großartig würde ich bei solchen Aktionen ferner finden, wenn man selbst steuern kann, in welchen Bereich genau die eigenen Spenden fließen sollen oder gar Sachspenden (Kostüme, Props oder Modelle) einsenden könnte. Abba das ist wohl zu sehr Fantum für eine halbwegs professionell aufgezogene Produktion...

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  2. Die Entscheidung, ob und wieviel Du spenden möchtest, kann ich Dir leider nicht abnehmen, das zöge wohl eher eine strafrechtliche Verfolgung meiner Person nach sich. Natürlich kannst Du 1$ spenden und bist auch nicht gezwungen, eine Belohnung bekommen ;) (Der Verwaltungsaufwand wäre mir aber schlicht zu groß für 1$.)

    Ich fürchte, wenn man den Fans die Zuteilungsgewalt ihrer Spenden zugestünde, hätte man am Ende 1 Kulisse, 3 Uniformen und 1789 Waffen für 20 Schauspieler. Sicherlich interessant, aber vielleicht nicht ganz im Sinne von Star Trek.
    Sachspenden... mit oder ohne Material- und Stilvorgabe sowie Größenangaben? Versandkosten trägt der Spender, Lagerkosten und Katalogisierung auch?

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