Montag, 31. Dezember 2012

Guten Rutsch und so dies und das

Da ich es mir noch vorgenommen hatte, Euch allen unbedingt alles Gute für 2013- dem Star-Trek-Jahr-  zu wünschen, hier also noch quasi als letzter Aufruf 5,5 Stunden vor ultimo, meine Wünsche:
Euch allen nur das Schönste und Beste, wunderbare Momente, viel Kraft und Gesundheit, Zufriedenheit, freudige Überraschungen und uns allen ein ereignisreiches Trek Jahr!

Hier noch ein lustiger Vorgucker auf ein wirklich lustiges Filmchen, "Proll Out" mit Quiqueck & Hämat,
was dann auch hoffentlich im nächsten Jahr das Licht der Welt erblickt. Sehr empfehlenswerte Homepage mit noch mehr Ausschnitten!

Und ein kleiner, aber sehr wichtiger Nachtrag! Herzlichen Glückwunsch noch nachträglich an Nichelle Nichols, die am 28.12. 80 Jahre alt geworden ist!
Na denn, rutscht alle gut rüber, wir sehen uns dann jung und frisch in 
2013

Sonntag, 30. Dezember 2012

Netzfundstücke

So, Weihnachten 2012 ist vorbei und während nun die letzten Stunden des Jahres anbrechen, taucht auch wieder der Turon auf und bringt mir doch gleich mal ein paar neue Netzfundstücke mit. Dieser sehr anmutig und zart erscheinende Captain Picard machte neugierig:

Wie man den Turon so kennt, hat er natürlich genauer recherchiert und fand dazu die Quelle. Dieses Video mit Star-Trek-Bloopers ist dann doch so unterhaltsam, dass es einfach auf diesen Blog gehört!



Was wir daraus lernen können:

1. Wenn sich jemand verspricht, muss man 'Shit', 'Fuck' oder wenigstens 'Jesus Christ' sagen und sein Gegenüber zärtlich in den Arm nehmen.

2. Die Versprecher sind in HD und qualitativ scheinbar hochwertiger als der Rest der zweiten Staffel (zumindest bildtechnisch).

3. Nicht nur Diane Muldaur hat dauernd ihren Text vergessen.

Samstag, 29. Dezember 2012

Von Berlin Friedrichsfelde ins Universum - Darnells Erben

Lange hats gedauert, abba dem Jix ihm sein Rok und der Shranze ihr ihr K'olbasa (Turon-bitte sag, ob das so richtig ist) haben es einfach nicht eher geschafft. Am 24.11.2012 (Sternzeit -309487.3) trafen sich die "Darnells Erben" das erste Mal nicht nur online sondern auch in der realen welt zum gemeinsamen Spiel. Dazu reisten die Potsdamer Crewmitglieder in einer wegen diverser Demonstrationen und Strassensperrungen  ZWEI Stunden dauernden Weltreise ins benachbarte Berlin zu Miri und Tatzel. Gemeinsam schlugen wir dann erfolgreich Schlachten und verjagten Breen, Klingonen und Borg aus dem virtuellen Förderationsraum. Spass hats gemacht, auch wenn das replizierte Essen so schmeckte wie es aussah...
Picard auf einem antiken irdischen Zweirad - da staunt sogar olle Riker!
Raubtierfütterung mit Replikatorration nr.127
Blick auf die Brücke und den Frauenruheraum
Bier, Männerfreundschaft und STO
Gruppenbild auf unserer Raumbasis

Malias Logbuch: Allein

Sternzeit: 86138,08
Captain Malia,
I.K.S. D'Rog

Etwas benommen öffne ich die Augen und rieche etwas Seltsames. Etwas Verbranntes. Ich erinnere mich wieder was passierte. Das Schiff wurde von einer Explosion erschüttert und der Ruck, der durch das Schiff ging, schleuderte mich zu Boden. Ich sondiere kurz meine Umgebung. Die Lüftung hängt lose von der Decke, ein Biobett brennt und schmilzt im Feuer. Jakaria, unsere Ärztin liegt in einer kleinen Lache aus Blut am Boden. Ihr Kopf ist aufgeplatzt. Ich fühle ihren Puls. Er geht langsam und regelmäßig, aber sie reagiert nicht auf meine Berührungen. Ich versorge notdürftig ihre Wunde lege sie auf eins der funktionierenenden Betten.  Ich greife nach einem der Haken in der Wand und ziehe einen Handfeuerlöscher hinaus. Das brennende Biobett muss ersetzt werden, es ist irreparabel beschädigt. Das Schiff erfährt ständig kleinere Erschütterungen. Ich weiß nicht von woher. Im Büro der Krankenstation greife ich schließlich auf den Computer zu. Die inneren Sensoren sind ausgefallen. Ich habe keine Ahnung was hier vor sich geht, fest steht nur, das die Chromitonpartikel etwas damit zu tun haben müssen. Von draußen höre ich einen Schrei.

Krankenstation

Als ich nachsehe, ist niemand da. Einer der Balken hat sich von der Decke gelöst und ist funkensprühend zu Boden gefallen. Dann wieder Stille, als ob nichts passiert wäre. Ich gehe zurück auf die Krankenstation und hole einen Handscanner. Es gibt keine Waffen auf der Krankenstation, nicht mal auf einem klingonischen Schiff. Ich verlasse die Krankenstation mit einem leicht mulmigen Gefühl. Der Scanner zeigt keine Lebenszeichen in der Nähe der Krankenstation. Mir kommt ein Gedanke. Nein, Spezies 8472 lässt sich auch nicht ermitteln, aber ich sollte ihre Parameter im Scanner lasen. Nur für den Fall.

Alte Bekannte: Spezies 8472/Undinen


Die Aufzüge sind ebenfalls tot - das heisst dann wohl klettern. Über den Maschinenraum kann ich am schnellsten an Informationen gelangen. Im Schacht entdecke ich ein lebloses Bündel. Es ist eine Technikerin aus dem Maschinenraum. Sie ist tot. Auf ihrem Gesicht ist eine zähflüssige grüne Masse verteilt. Irgendetwas nicht Definierbares. Ein unerwartetes Geräusch lässt mich zusammenzucken. Ich bin es nicht gewohnt in engen Schächten herumzukriechen. Die Masse mutet protoplasmisch an. Die Technikerin wurde von innen heraus getötet. Irgendein sich schnell ausbreitendes Virus scheint das zu sein. Was bei allen Göttern kann das nur gewesen sein? Der Scanner lässt mich wie vor den Kopf gestossen zurückprallen. Es ist schlimmer als ich gedacht habe. Sie sind doch hier. Sie wollen mich aufhalten. Ich soll auf Qo'nos gar nicht erst ankommen.


Malia und die Angst


Ein Kribbeln breitet sich in mir aus. Es ist als würde man von tausend Augen beobachtet. Ich habe nie gelernt  mit der Angst umzugehen und ich habe jetzt nicht vor, dies nachzuholen. Hinter der nächsten Luke befindet sich der Maschinenraum. Ich kann mein Herz deutlich schlagen hören, als wäre es mir zwischen die Ohren hoch gerutscht. Die Luke geht auf und ich erblicke einen zerstörten Maschinenraum. Die meisten Computer sind zwar intakt, aber die Zuführröhren und die Antimateriekammern sind abgestellt.. Während ich den Waffenschrank durchsuche, blicke ich mich panisch um. Nichts. Im Maschinenraum liegen etliche Tote und ich habe so eine Ahnung was oder wer sie getötet haben könnte. Mein Scanner stößt einen Warnpiepser aus. Sie sind hier.

Malia Ende.

Malias Logbuch

Malias Logbuch I: Steriler Start
Malias Logbuch II: Ein dicker Fisch
Malias Logbuch III: Ankunft im Eridon-Nebel
Malias Logbuch IV: Breen, Romulaner oder Klingonen?
Malias Logbuch V: Ein alter Freund
Malias Logbuch VI: Tanz mit dem Teufel
Malias Logbuch VII: Nebenwirkungen
Malias Logbuch VIII: Kein Ende in Sicht
Malias Logbuch IX: Klach D'Kel Brakt
Malias Logbuch X: Gewissheiten
Malias Logbuch XI: Routine
Malias Logbuch XII: Allein
Malias Logbuch XIII: Flucht
Malias Logbuch XIV: Bündnisse
Malias Logbuch XV: Gute und schlechte Nachrichten
Malias Logbuch XVI: Maulwürfe und Piraten
Malias Logbuch XVII: Die Hunde des Krieges
Malias Logbuch XVIII: Begegnungen
Malias Logbuch XIX: Die Blutfelder des Orion

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Five Year Mission: AMOK TIME

Das Video ist gestern ganz frisch bei mir im Postfach gelandet, quasi ein verspätetes Weihnachtsgeschenk! Zurecht ist es einer der besten Titel der 2.Scheibe von FYM für eine der besten Star Trek Classicepisoden!

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Malias Logbuch: Routine


Sternzeit: 86138,07
I.K.S. Drog
Captain Malia

Wir sind von unserer Mission aus dem Briar Patch zurückgekehrt. Der verantwortliche Klingone ist tot und das Haus Gi'joh existiert somit nicht länger. Laut der ausgewerteten Logbucheinträge seines Padds wollte er den Hohen Rat mit der Hilfe der Undinen(Spezies 8472) stürzen um sich selbst als neuer Imperator zu krönen. Also inszenierte er den Angriff der Fekhlri, indem er das Dimensionsportal öffnete um die Invasion zu starten. Die Undinen(verkleidet als Klingonen) hätten dann kurz vor der Kapitulation von Qo'nos die Fekhlri zurückgeschlagen und dem Anwärter aus dem Haus Gi'joh auf den Thron verholfen. Er wäre nur ihre geistige Marionette gewesen und sie hätten im Klingonischen Imperium schalten und walten können. Der Klingonische Captain, der damals die Borg-Basis zerstörte hat auf Befehl des Hauses Gi'joh gehandelt. Es war ein privater Gefallen. Ich werde einen Bericht an den klingonischen Nachrichtendienst schicken müssen. Meine Aufklärung wird eine Umschichtung in den oberen politischen Schichten und im Geheimdienst selbst herbei führen.
Die Aufgaben eines Captains: Tägliches Sichten von Stationsberichten
Wir sind mit der Rückkehr nach Qo'noS beschäftigt. Eine Antwort auf meinen Bericht erwarte ich frühestens in drei Tagen. Solange werde ich einige längst überfällige Trainingseinheiten für die Crew anberaumen, den Urlaub einiger Brückenoffiziere genehmigen und das Schiff überholen zu lassen. Hitassam hat bereits mit der Level-4-Diagnose der sekundären Warpspulen begonnen. Mein Paket von Deep Space Nine ist endlich da. Garak hat ganze Arbeit geleistet. Ich finde, es steht mir perfekt. Auf der D'Rog ist es ohnehin ein wenig kälter als auf den bisherigen Schiffen. Außerdem ertrage ich diese lüsternen Blicke nicht mehr.

Ich gehe gerade die Berichte der einzelnen Sektionen durch, da fällt mir ein Bericht über eine Störung im Maschinenraum in die Hände. Die EPS-Kompensatoren scheinen nicht richtig zu funktionieren: sie leiten die Befehle für die Hilfssysteme um und jagen die Energie in nicht benötigte Bereiche des Computers. Mal sehen... hier ein Bericht aus dem hervorgeht, dass der Computer während eines Standardfluges auf Warp 5 freie Energie in ein Untersystem der Medizinischen Abteilung gesendet hat. Keine Übereinstimmung mit den medizinischen Berichten. Die Energie wurde für keinerlei Experimente verwendet. Ich gehe der Sache mal auf den Grund. Vielleicht ist es nur ein Fehler in den Zuweisungssystemen. Oder die Ursache liegt im Computerkern. Seit einigen Jahren verwendet zwar auch das klingonische Imperium bioneurale Gelpacks, aber dieses Schiff ist noch mit isolinearenChips ausgestattet. Auf zum Maschinenraum.

Im Maschinenraum
Der Zuweisungscomputer reagiert auf meine Befehle, wie er sollte. M'Rel, mein Ingenieur kann sich die Daten der Berichte auch nicht erklären. Ich schnappe mir den jungen Kadetten, der das Problem im Bericht gelistet hat. Das Ungewöhnliche am Auftreten dieser Funktionsstörung ist ihre Unregelmäßigkeit, sagt er. Es ist, als ob der Computer selbst entschieden hätte, Energie umzuverteilen, zumal keine Protokollsignatur eines Crewmitgliedes vorliegt und die Kameras niemanden zu diesem Zeitpunkt an der entsprechenden Konsole zeigen könne. Ich mache mich auf den Weg zur Krankenstation und hoffe dort ein wenig mehr über diese Unregelmäßigkeit herauszufinden. 

Auf der Krankenstation
Jakaria, die Ärztin meines Teams ist sich sicher, die Energie nicht umgeleitet zu haben. In ihren Berichten sind zudem keinerlei Experimente für diese Zeit gelistet. Ich untersuche die betreffende Maschine und werde starr vor Entsetzen. Eine erhöhte Zahl an Chronitonpartikeln in den Energierelais des betroffenen Biobettes. Im ganzen Schiff gibt es Chronitonvorkommen. Gehäufte Messungen im Maschinenraum und in der Krankenstation. Die inneren Scanner suchen nicht standardmäßig nach diesen Elementen. Ich will gerade eine schiffsweite Durchsage starten, als eine Explosion das Schiff erschüttert und mich zu Boden schleudert. Ich falle mit dem Kopf gegen den Fuß des Biobettes und werde sofort bewußtlos.

Malias Logbuch

Malias Logbuch I: Steriler Start
Malias Logbuch II: Ein dicker Fisch
Malias Logbuch III: Ankunft im Eridon-Nebel
Malias Logbuch IV: Breen, Romulaner oder Klingonen?
Malias Logbuch V: Ein alter Freund
Malias Logbuch VI: Tanz mit dem Teufel
Malias Logbuch VII: Nebenwirkungen
Malias Logbuch VIII: Kein Ende in Sicht
Malias Logbuch IX: Klach D'Kel Brakt
Malias Logbuch X: Gewissheiten
Malias Logbuch XI: Routine
Malias Logbuch XII: Allein
Malias Logbuch XIII: Flucht
Malias Logbuch XIV: Bündnisse
Malias Logbuch XV: Gute und schlechte Nachrichten
Malias Logbuch XVI: Maulwürfe und Piraten
Malias Logbuch XVII: Die Hunde des Krieges
Malias Logbuch XVIII: Begegnungen
Malias Logbuch XIX: Die Blutfelder des Orion

J.J. Abrams und Star Wars?

Es gab im November 2012 Gerüchte, dass Mr. Abrams die Regie zum geplanten Sequel von Star Wars führen sollte (Teil 7). Abrams dementierte die Gerüchte gleich nach ihrem Entstehen. Laut filmstarts.de möchte er Star Wars lieber als Zuschauer genießen, da er ein zu großer Fan des Franchise sei. Er hat diese Absage nun nochmals bestätigt mit dem Verweis auf seine Loyalität gegenüber Star Trek.



Meiner Meinung nach wäre Abrams bei Star Wars besser aufgehoben, da passt sein überkandidelter Stil  hin. Doch jetzt ist es nun mal geschehen. Star Trek: Into Darkness steht in den Startlöchern (16. Mai 2013). Was meint ihr? Hätte Abrams lieber für Disney und Lucas Star Wars produzieren sollen? Wer hätte stattdessen Regie und Drehbuch schreiben sollen?

Dienstag, 25. Dezember 2012

Danke Rick Berman!

Ich weiß, dieser Mann ist im ST Fandom umstritten, aber ich halte ihn für eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die Wichtigste Person für Star Trek nach Gene Roddenberry! Er hat von diesem gelernt und nach Genes Ausstieg den Staffelstab übernommen. Ohne Rick Berman wäre Star Trek sicher nicht das, was es heute ist: das erfolgreichste Science Fiction Universum in Fernsehen und Kino.
Memory Alpha:
Berman war Co-Autor und ausführender Produzent der nachfolgenden Serien Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und Star Trek: Enterprise, sowie an allen vier Stories der TNG-Filme beteiligt. Zusammen mit Brannon Braga oblag ihm die meiste Verantwortung bei Star Trek, bis das Franchise nach Enterprise an J.J. Abrams übergeben wurde. 
Rick Berman wird heute 67 Jahre alt, Herzlichen Glückwunsch und Danke für viele gute Stunden SciFi Unterhaltung!
Rick Berman bei den Dreharbeiten zu ST VII mit William Shatner und Patrick Stewart, Quelle: Memory Alpha


Montag, 24. Dezember 2012

HoHoHo!

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht versuchen mich mit Pseudoklingonen in Nikolauskostümen zu messen! Vielmehr möchte ich allen treuen Lesern dieses Blogs, allen Mitgliedern und Freunden der Potsdamer Star Trek Tafelrunde "Hermann Darnell" ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen.
Ich hoffe, Ihr könnt alle die Festtage im Kreis von lieben Menschen, Familie und/ oder Freunden verbringen. Lasst Euch reich beschenken und vergeßt nicht, selbst auch Eure Liebsten glücklich zu machen. Vor allen laßt Euch nicht stressen...
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen,
Live Long And Prosper!


Sonntag, 23. Dezember 2012

Malias Logbuch: Gewissheiten

Sternzeit: unbekannt
Captain Malia
Ort: unbekannt

Ich kann mich an nichts erinnern. Ein lauter Knall und ein Lichtblitz durchzuckten die Lichtung auf der wir standen. Wer waren die anderen? Was war geschehen? Wer ist dafür verantwortlich? Seit Tagen irre ich auf diesem Planeten umher und mein Zeitgefühl richtet sich nach dem Stand der Sonne. Endlose Wüsten wechseln sich mit weiten Dschungelgegenden ab. Die Witterung hat mein Gesicht gekennzeichnet. Wieso bin ich hier? Es muss einen Grund geben und ich muss ihn finden. Etwas unsichtbares lenkt meine Schritte. Es ist, als hätte ich nie etwas anderes gemacht als zu laufen. Seit Tagen bin ich allein unterwegs. Die Einsamkeit ist wie ein kaltes Tuch, dass mich nachts auf Geräusche hören und mich tagsüber verzweifeln lässt. Ich kann mich kaum wachhalten. Die Fauna und Flora des Planeten bietet genug zum Überleben. Die Gewissheit meines Todes wächst in mir jeden Tag aufs Neue. Wenn ich nicht finde, was ich suche, werde ich hier sterben. Wieder betrete ich ein Dschungelgebiet.


Alte Ruinen einer längst vergessenen Zivilisation kann ich vor mir sehen. Befindet sich hier des Rätsels Lösung? Bin ich deswegen hier? Mein Kopf schmerzt, als ich versuche mich daran zu erinnern.  Es ist, als ob vor diesem Bereich meiner Gedanken zwei Wächter postiert wurden, die mir jedes Mal das Schwert in den Kopf rammen, wenn ich an ihnen vorbei will. Ich kann nicht mehr.


Ich habe das Innere betreten. Nicht unweit von mir befindet sich eine reglose Gestalt. Sie hat merkwürdige Knochenwülste auf ihrem Schädel. Es ist ein Klingone. Ich erkenne ihn und in mir bricht die Hölle aus. Sämtliche Erinnerungen drängen sich in mein Bewusstsein und jede Erinnerung will die erste sein. Ich winde mich auf dem Boden und verliere kurzzeitig das Bewusstsein. Als ich wieder aufwache hat es zu regnen begonnen. Meine Schritte lenken mich benommen nach draußen. Ich blicke in das erlösende Nass das mir den Kopf herunter perlt und meine Kopfschmerzen lindert. Der Klingone trägt einen Kommunikator, einen Scanner und einen Disruptor bei sich. Seinen Scanner muss ich reparieren und das wird seine Zeit dauern, wenn ich es überhaupt schaffe.

Geschafft, der Scanner springt an und ich gebe die Signaturen meiner Untergebenen ein. Sie irren ziellos auf dem Planeten umher, genau wie ich. Terranische und vulkanische Signaturen lassen sich ebenfalls orten. Ja, sie waren mit uns hinunter gebeamt. Haben sie die Explosion verursacht? Ein Geräusch. Mein Blick schnellt umher. Jemand kommt. Ich verkrieche mich in einer der zahllosen Bruchstücke des alten Gemäuers. Schatten schlängeln sich am verregneten Eingang entlang. Ich höre ein Schnaufen, wie von einem Targ oder einem terranischen Wildschwein stammend. Der Schatten wird zu einem riesigen Undinen. Spezies 8472, sie sind hier. Aber warum? Die Gestalt geht langsam auf den Leichnam des Klingone zu. Sie durchwühlt ihn als würde sie etwas suchen. Vielleicht den Scanner, den ich mir genommen habe. Ich lade den Disruptor. Wut steigt in mir auf. Die Undinen haben das Klingonische Imperium unterwandert und das Haus Gi'joh hat ihnen dabei geholfen. Sie haben die Fekhlr auf Qo'nos losgelassen, um von sich abzulenken. Das muss der Verräter des Hauses Gi'joh sein, der dort auf dem Boden liegt. Getötet von seinen Verbündeten wie ich vermute. Es wird Zeit, dass seine Verbündeten ihm Gesellschaft leisten. Mehrere Schüsse erhellen die Ruine und der Undine sinkt kreischend zu Boden. Er regt sich nicht mehr. Ich atme kurz durch und behalte ihn mit gehobenem Disruptor im Auge. Spezies 8472 ist sehr widerstandsfähig.  Ich kann den Bird of Prey erreichen. Ich bitte Hitassam eine Leiche hoch zu beamen und den Undinen in eine Zelle zu verfrachten. Ich weiß, dass es noch lebt und ich brauche Antworten.

Malia Ende.

Nachtrag: Weihnachten ist das Fest der Liebe und wenn Malia an Liebe denkt, singt sie dieses Lied:



Also immer schön lächeln und genießen.

Frohes Fest allen Klingoten und Föderatten da draußen.

Freitag, 21. Dezember 2012

Turons Senf zur Star Trek Weihnachtsvolesung

Das ist eine persönliche Einschätzung und muss nicht zwangsläufig die Meinung anderer repräsentieren.

Photobucket

Da ist es wieder. Das Weihnachtsfest. Mit all den stupiden Begleiterscheinungen, die es so schwierig machen, in die rechte Stimmung dafür zu kommen: Lebkuchenverkauf ab September, Weihnachtsmusik auf allen Radiosendern und Glühweinkater nach dem ersten Weihnachtsmarktbesuch. Man hat schon keine Lust mehr, bevor überhaupt irgendetwas wirklich Besinnliches begonnen hätte.
Doch ein Mann hat sich angeschickt, Weihnachten wieder zu dem zu machen, was es schon seit gefühlten tausend Jahren nicht mehr ist, nämlich ein Ereignis auf das man sich freut.
Bereiter dieser Vorfreude ist niemand geringeres als Hubert Zitt, der mit seinen gekonnten Star-Trek-Vorlesungen Fachhochschulen, Conventions oder sogar Trekdinner fesselt.
In seiner akademischen Heimat Zweibrücken hält Zitt jedes Jahr kurz vor dem Frohen Fest denn auch seine berühmt-berüchtigten Weihnachtsvorlesungen und schon im letzten Jahr  versammelte sich ein stattlicher Haufen von Vorfreude gebeutelter Tafelrundenangehöriger in Berlin, um dem Ereignis via Livestream beiwohnen zu können. Doch die Götter des Internets waren uns wohl nicht gewogen, denn von der Veranstaltung war via Weltnetz nichts zu empfangen.

Dieses Jahr sollte alles anders sein. Aus dem fernen Ruhrpott machte ich mich auf, fuhr sieben Stunden Zug und schaffte es nur wenige Sekunden vor 19Uhr am vereinbarten Treffpunkt in Potsdam zu sein. Das Glück schien uns hold, denn man sah auf dem Fernseher einen Countdown und den Aufbau der Veranstaltung. Das Thema "Fehler in Star Trek" versprach exzellente Unterhaltung, zumal es bereits seit Jahren mitunter gut zusammengeschnittene Internetvideos gibt, die sich mit der gleichen Thematik befassen.



Star Trek Fehler

Doch unsere gemütliche Runde beging diesmal einen fatalen Fehler. Wir erwarteten, wie bei Zitt sonst üblich, einen maximal neunzigminütigen Vortrag mit etwas Vorgeplänkel. Umgekehrt hingegen wäre ein Schuh daraus geworden.



Star Trek Fehler

So begann alles mit dem so ziemlich überflüssigsten Anhängsel, dass die Star-Trek-Fanszene im deutschsprachigen Raum zu bieten hat: Dem Klingolaus.
In wirklich keiner Sekunde witzig, originell oder gar unterhaltsam quälte diese Figur uns mit ollen Kamellen, der fürchterlichen Denglisch-Phrase "Arsch full" und der wirklich beschissensten Version von 'Feliz Navidad', die mein Trommelfell jemals erlitten hat.
Also mal ehrlich: Wer hält sowas für Spaß? Sind wir Deutschen wirklich so humorlos, fade und charakterarm, wie es uns Briten so gern vorwerfen? Nimmt man jedenfalls diesen Auftritt als Maßstab, so kann ich nur allen gratulieren, die die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien oder Österreich ihr Vaterland nennen können.
Denn so reizvoll die Idee ja sein mag, das friedlich-besinnliche Weihnachten mit der kriegerisch-aggressiven Weltraumspezies zu kreuzen, so wenig kann man hier von einem gelungenen Ergebnis sprechen. Das ist einfach nur ein Typ, der eine Klingonen-Maske mit Weihnachtsmannmantel trägt und völlig zu Unrecht glaubt, dass ein paar klingonische Vokabeln in einem schlecht umgedichteten Weihnachtssong ein Konzept sind, das irgend jemandem gefallen würde.
Nun ja vielleicht noch Leuten, die ausgelutschte Klosprüche wie "Wir trampeln durch's Getreide, wir trampeln durch die Saat; Hurra wir verblöden, für uns bezahlt der Staat!" für einen witzigen Einwurf halten, wenn sie nach einem Weihnachtsgedicht gefragt werden (in sofern hat das beides schon zusammengepasst). Der Fremdschämfaktor treibt dem eigentlich schon genug gebeutelten Star Trek-Fan bei so etwas aufs Neue die Röte ins Gesicht. Der eigene Auspruch des 'Klingolaus' (schon allein die Namenskombination aus "Kling", "o" und einer "Laus" ist ja keiner Persiflage mehr würdig) war dahingehend programmatisch:

"Fürchtet Euch nicht - auch wenn's schwerfällt."



Zum Fürchten - aber nur halb so schrecklich wie der Feliz Navidad

Dem folgte (nach einem äußerst ausführlichen Spendenaufruf) eine schwache Auswahl von im Internet zusammengeklauten Bildern, die größtenteils Star Wars thematisierten. Wer sich nun fragt, 'Warum eigentlich Star Wars? Das ist doch eine Star-Trek-Vorlesung!?' , der hatte in etwa den gleichen Gedanken, der auch mir einen verstörten Gesichtsausdruck verpasste.
Was zum Teufel suchen die vielen Star-Wars-Kostümierten, Star-Wars-Bilder und Star-Wars-Erwähnungen bei einer solchen Veranstaltung? Ja natürlich ist Star Wars auch Science Fiction (eher Fiction), aber man kommt doch auch nicht auf die Idee, zu einer BVB-Spendengala in einem Schalke-Trikot zu erscheinen, nur weil beides grob mit Fußball zu tun hat!
Um fünf vor acht, also knapp eine Stunde nach Beginn fing es dann endlich an.



Star Trek Fehler 

Dachte ich zumindest.
Stattdessen berichtete Prof. Markus Groß von lauter Sachen, die Zitt bereits bei seiner Berliner Vorlesung am 8. November zum Besten gab. Doch ihm fehlten bei weitem die Spritzigkeit, der Enthusiasmus und das Organisationstalent seines Vorläufers. Völlig strukturfrei und ohne einen erkennbaren roten Faden hangelte er sich durch das Gestrüpp eines Referats, dem selbst beim besten Willen nur sehr schwer zu folgen war. Es ging wohl auf eine ziemlich zähe Art und Weise um das Thema Zeitreisen, mit mal deutschsprachigen und mal englischsprachigen Videoschnipseln ohne Herkunftsangabe (dafür aber mal mit spanischen Untertiteln) oder Zusammenhang, die er wohl irgendwo in den Weiten des Internets zusammengeklaubt hatte.
Universitäres Niveau konnte man dem Mann kaum bescheinigen und erst Hubert Zitts Bemerkung, Groß habe eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn überhaupt seinen Vortrag fertigstellen können, ließ erkennen, woran dies eventuell gelegen haben könnte. Seinen abschließenden Worten "I'll be back!" kann man jedenfalls nur beifügen, dass dieser Jim Belushi der Star-Trek-Vorlesungen bis dahin hoffentlich wenigstens ein bisschen geübt hat.



Star Trek Fehler 

Der nächste Vortrag vom Klingonisch-Experten Lieven Litaer war ungleich flüssiger. Den ein oder anderen Teil seines Vortrags kannte man sicherlich bereits, wenn man zuvor einmal einer seiner Veranstaltungen während der Star-Trek-Ausstellung oder einer FedCon gelauscht hat, doch man merkte ihm deutlich seine Erfahrung mit der Materie an. Zugegeben: Mitunter war es zwar schwierig, dem Sprachnerd und seinen Ausführungen über das Klingonische als Nicht-Muttersprachler folgen zu können. Doch durch seine Kompetenz gelang dem Architekten scheinbar mühelos, den zuvor angerichteten Schaden zu übertünchen und Hoffnung auf qualitativ hochwertigere Inhalte zu schüren.
Doch wer nun dachte, dass endlich Hubert Zitt seinen Vortrag halten würde, wurde wiederum eines besseren belehrt. Eine halbe Stunde Pause, die man im Livestream auch als völlig tote Zeit miterleben musste, verlängerte die Veranstaltung weiter. Natürlich kann ich es verstehen, dass man den Zuschauern vor Ort ein wenig Erholung gönnen wollte, doch warum hat man die ohnehin deplatziert wirkende Star-Wars-Bilder-Show nicht einfach hier angesetzt??



Star Trek Fehler 

Dann endlich, um fünf vor zehn war es soweit.
Licht aus und Spot an für den Hubert Zitt!
In gewohnt lockerer und angenehmer Weise präsentierte er das Thema 'Fehler in Star Trek', auch wenn für den Hardcore-Fan mit Internet vielleicht nicht so viel Neues zu erfahren war. Doch das rückte beim hohen Unterhaltungswert des Referats völlig in den Hintergrund denn hier stimmte fast alles: Präsentation, Organisation, Strukturierung und auch die Haltungsnoten für den Vortragenden konnten sich sehen lassen. Kein Wunder, dass selbst die Internetpräsenz der Tagesschau ihm einen Videobeitrag widmete. Nur der überforderte Power-Point-Novize Manfred Strauß, der als Gehilfe für die unheimlich anspruchsvolle Aufgabe des Umblätterns von virtuellen Folien verantwortlich war, sorgte mit steter Regelmäßigkeit für heftiges Augenrollen bei den Zuschauern.
Dass Zitt zu Beginn der Verantaltung mit einer Auszeichnung für seine außergewöhnlichen Vorträge prahlen konnte erschien dennoch völlig verdient, denn das lange Warten hatte sich gelohnt. Diesem 'Captain' das Wasser zu reichen ist schließich eine schwierige Aufgabe, an der man schnell scheitern kann und sein Präsentationstalent ist das Ergebnis langer Arbeit, die man seinen Vorträgen auch ansieht.
Als sich die Vorlesung gegen viertel zwölf dem Ende näherte, war ich dennoch froh. Viel zu lang hatte der Abend vor sich hingeplätschert; viel zu viel Leerlauf bestimmte den Kurs dieser Veranstaltung. An vielen Stellen war sie zu aufgebläht und beinahe mit Wehmut dachte ich an einen Anspruch eines Dozenten zurück, dessen Essenz diesem Abend  gut getan hätte:

"Weniger ist oft mehr."



Noch viel mehr Star-Trek-Fehler

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Nicole de Boer feiert Geburtstag!

Nach dem tragischen Tod der allseits beliebten Jadzia Dax in der Serie Star Trek Deep Space Nine kam eine junge, eigentlich nicht zur Vereinigung vorgesehene Trill zu der Ehre, den Dax Symbionten in sich aufzunehmen. Die Rolle der Ezri Dax wurde in der letzten Staffel von DS9 durch die Schauspielerin Nicole de Boer verkörpert, sie wird heute 42 Jahre.

Wem wirft denn da Nicole diesen süßen Blick zu?




Montag, 17. Dezember 2012

Star Trek Into Darkness - Der 2.Trailer!

Weiter gehts mit dem Rätselraten um den neuen Star Trek Film.

Auf trekzone.de gibt es eine Erläuterung zu dem, was man in diesen paar Sekunden eigentlich sieht. Neu ist, dass man wieder einen (Kirk?) im Raumanzug aus großer Höhe und Spock ohne Raumanzug aus nicht so großer Höhe, aber immerhin von einem Wolkenkratzer, springen sieht. Überhaupt scheint "Springen" ein Motto des Films zu werden...Pille und Kirk hüpfen gekonnt von einer Klippe ins Meer. Der Maschinenraum der Enterprise scheint dem aus dem letzten Film zu ähneln, oder ist es die Kommunikationsabteilung, durch die Pavel da rennt? Nun ist auch die Geste der sich nur durch eine Glasscheibe "berührenden" Hände nicht mehr nur für Japaner bestimmt, aber wer ist da wer?
Und für alle Romantiker oder -rinnen, Uhura darf wieder Mr. Spock knutschen, naja...Und was hat es mit dem Ring im Wasserglas auf sich? Fragen über Fragen...

Nachtrag von Turon47:

Und auch dazu gibt es wieder eine ausführliche Szenenanalyse bei trekmovie.com!

Star Trek Weihnachtsvorlesung mit Cmdr. Zitt

Am Donnerstag ist es so weit, Hubert Zitt und Co. veranstalten wieder ihre Star Trek Weihnachtsvorlesung an der FH Zweibrücken. Mit von der Partie sind dieses mal: außer natürlich Hubert Zitt noch Markus Groß, Manfred Strauß, Lieven Litaer, der Klingolaus und noch weitere Nebendarsteller. Da die Veranstaltung dieses Mal "wieder" über Livestream im Internet zu verfolgen sein wird und hoffentlich nicht wie im letzten Jahr das Netz wegen Überlastung zusammenbrechen wird...wollen wir es noch mal mit gemeinsam schauen versuchen? Was meint ihr dazu?
Live verfolgen kann man das Ganze dann hier: www.startrekvorlesung.de

Sonntag, 16. Dezember 2012

Alarm auf einem verbotenen Planeten im Weltall



Einleitung: Mittlerweile haben wir bereits so einige Filmperlen unter die Lupe genommen, in dem der ein oder andere bekannte Star-Trek-Schauspieler zu sehen ist. William Shatner kämpfte dort gegen Spinnenschwärme, Leonard Nimoy gegen Körperfresser, DeForest Kelley gegen Monsterkarnickel, Nichelle Nichols zusammen mit LeVar Burton gegen Zombie-Südstaatler, Walter Koenig gegen Mondborgs und Marina Sirtis gegen das Tragen von Kleidungsstücken.
Nun aber soll kein geringerer Film als der 1956 enstandene "Alarm im Weltall" zum Gegenstand unserer Betrachtungen werden.
Doch warum ausgerechnet dieses Werk?
Abgesehen von vergleichsweise unauffälligen Nebendarstellern sind große bekannte Star-Trek-Veteranen Fehlanzeige; in der Filmcrew wirkte niemand mit, der sich um Star Trek besonders verdient gemacht hätte und nicht einmal irgendwelche Vorfahren verdienter Schauspieler stromern an irgend einer Stelle durch das Bild. Und überhaupt: Als dieser Film in die Kinos kam, war Star Trek noch nicht einmal Quark im Schaufenster!
Warum denn nun also ausgerechnet "Alarm im Weltall"?
Nun, zum einen ist dieser Film Science-Fiction-Geschichte pur. Nicht von ungefähr meinte der imdb-Reszensent adaml2 :

"This is the Roman Empire of Science Fiction films."
('Das ist das Römische Reich unter den Science-Fiction-Filmen.')

"Alarm im Weltall", oder "Forbidden Planet", wie es im englischen Original heißt, ist bis heute eines der stilprägenden Machwerke seiner Zeit und ein Vorbild für spätere Science-Fiction-Filme geworden. Ein Vorfahr für praktisch alles, was danach kam, egal ob TOS oder Lost in Space, Star Wars oder Alien. So wundert es kaum, dass ein in Fankreisen populärer Internet-Versand aus Großbritannien nach dem Film benannt ist, ein entsprechendes Plakat die Wohnung Sheldons und Leonards in "The Big Bang Theory" ziert oder Film und Hauptdarstellerin im Eröffnungssong der Rocky Horror Picture Show zu hören sind:



"Anne Francis stars in Forbidden Planet"

Zum anderen wird wohl jeder, der diesen Film kennt, wohl oder übel zugeben müssen, dass er erschreckend viele Bezüge zu der beinahe zehn Jahre später enstandenen TV-Serie "Raumschiff Enterprise" aufweist. Die vielen Parallelen zwischen beiden Produkten legitimieren die Überprüfung der im Internet so häufig vertretenen These, dass dieser Film noch weit vor Fertigstellung von "Der Käfig" selbst der erste Auftritt Star Treks gewesen sei...

Story: Knapp 1.700 Jahre nach dem Niedergang des Römischen Reiches hat sich die Menschheit zur Besiedlung des Weltalls emporgeschwungen. Der Raumkreuzer C57D der Vereinten Planeten trifft im Altair-System ein, um nach den Spuren einer vor zwanzig Jahren verloren geglaubten Expedition auf dem vierten Planeten zu suchen.
Doch sie finden nur zwei Überlebende: Den Philologen Doktor Morbius und seine Tochter Altaira. Der griesgrämige Einsiedler informiert den Kommandanten Adams, dass sämtliche Crewmitglieder durch eine abscheuliche schwarze Macht umkamen, die erst zu morden aufhörte, als nur noch Morbius selbst und seine Frau übrig waren. Nachdem seine Gattin schließlich ebenfalls (allerdings auf natürlichem Wege) verstarb, kümmerte sich Morbius allein um die gemeinsame Tochter.
Ernüchtert beginnt die Crew des Schiffes damit, die Kommunikationsanlagen aufzubauen und die weit entfernte Erde zwecks neuer Instruktionen zu kontaktieren. Doch kurz nachdem sie herausfinden, dass Morbius die Überreste einer mächtigen, untergegangenen Zivilisation entdeckt hat, wird die Crew ebenfalls von der so mysteriösen wie unsichtbaren Kraft angegriffen. Als Adams versucht, den Dingen weiter auf den Grund zu gehen, stößt er auf ein dunkles Geheimnis...

Lobenswerte Aspekte:  Wer sich schon immer gefragt hat, was die Römer jemals für uns getan haben, findet bereits in der Rahmenhandlung von "Alarm im Weltall" einen ersten Hinweis.
Die ist nämlich großzügig von niemand geringerem als William Shakespeare abgekupfert. Dessen finales Werk "Der Sturm" und dessen Akteure dienten als Schablone für die Story: Doktor Morbius war an Prospero, Altaira an Miranda, Robbie der Roboter an Ariel, Adams an Ferdinand und die Krell an Sycorax angelehnt. Die Insel wurde durch einen Planeten ersetzt und - voilà! -  schon steht nicht nur ein erzählerisches Grundgerüst, sondern auch die erste Gemeinsamkeit mit Star Trek.
Denn schon die Originalserie setzte von Anbeginn auf die literarische Vorarbeit des englischen Nationalschriftstellers. Englischsprachige Titel wie "The Conscience of a King" ('Hamlet'), "By Any Other Name" ('Romeo und Julia') oder "Wink of an Eye" ('Ein Wintermärchen') verweisen ebenso auf bekannte Werke des Autoren wie der Inhalt ganzer Episoden; etwa "Brautschiff Enterprise" ('Der Widerspenstigen Zähmung') oder "Spukschloss im Weltall" (basiert auf 'Macbeth'). Wer sich (wie ich) bei "Alarm im Weltraum" so sehr an die TOS-Folge "Planet der Unsterblichen" erinnert gefühlt hat, tat dies nicht zu Unrecht, denn auch diese Folge basiert auf "Der Sturm". Hier fungierten Flint als Prospero, Rayna Kapec als Miranda, M-4 als Ariel und Kirk als Ferdinand.
Und damit nicht genug!
Das Stück wurde im Laufe der Franchise fröhlich weiterverwurstelt. Der Titel 'Is There in Truth no Beauty?" ist wie "Past Prologue" daraus entlehnt, Chang zitiert noch vor seinem abrupten Tod fröhlich in "Star Trek VI - Das unentdeckte Land" aus dem Werk und Data spielte die Schlussszene in "Neue Intelligenz" nach.
Allein die Affinität für den ollen Shakespeare ist natürlich noch längst keine Basis für die Behauptung, dass Star Trek und dieser Film eine größere Schnittmenge hätten.
Doch die erste Überschneidung begegnet uns bereits in den ersten paar Filmminuten. So lautet eine der ersten Meldungen:

"Wir erreichen den Bremspunkt um 1701 Uhr."

Zufall?
Ist es ebenso zufällig, dass die Organisation, der das Schiff mit der Registrationsnummer C57D untersteht, den Namen 'Vereinte Planeten' trägt? Dass sowohl ein Schiff namens Bellerophon, als auch Altair später einmal bei Star Trek Erwähnung finden? Dass neben anderen Übereinstimmungen auch so etwas ähnliches wie Transporterplattformen gezeigt werden?
Sicher hat auch Star-Trek-Urvater Gene Roddenberry, der in seiner Biografie u.a. "Alarm im Weltraum" als Inspirationsquelle bestätigte, genau hingesehen und zugehört - und sich kräftig vom reichlich bestückten Gabentisch bedient.

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Das Beamen vor Star Trek

Selbst einige der Schauspieler wurden zuweilen ausgekramt.
So hat einer der Hauptcharaktere, der für das Fortkommen der Handlung so wichtige Doktor Warren Ostrow in der zweiten Staffel der Originalserie einen Auftritt als Kelvaner Rojan.

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Neben Warren Stevens spielten noch mehrere Nebendarsteller des Films auch im Star-Trek-Universum kleinere Nebenrollen. Während Morgan Jones (Crewman Nichols) in "Ein Planet genannt Erde" den Colonel Jack Nesvig verkörperte, ...

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... traten George Wallace (namenloser Bootsmann) und William Boyett (namenloses Crewmitglied) erst Jahrzehnte später in TNG auf. Während Wallace sich nur kurz als Admiral Simons ("Der unmoralische Friedensvermittler") sehen ließ, glänzte Boyett als Polizist auf dem Holodeck (Lt. Dan Bell in "Der große Abschied") und dem San Francisco des 19. Jahrhunderts ("Gefahr aus dem 19. Jahrhundert, Teil II").

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George Wallace

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William Boyett

Drei der restlichen Darsteller verdienen auch abseits jeglicher Star-Trek-Aktivität Erwähnung. Zum einen ist dies Leslie Nielsen, der als Kommandant J.J. Adams (!) eine ansprechende (wenn auch nicht außergewöhnliche) Leistung an den Tag legte. Der leider 2010 verstorbene Schauspieler war nämlich vor 1980 ein seriöser Schauspieler und verdiente sich erst später zweifelhaften Ruhm in Blödelfilmen wie "Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug", "Die Nackte Kanone" oder "Scary Movie".

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Leslie Nielsen früher (r.) und ganz früher (l.)

Dieses Schicksal teilte er übrigens mit dem bereits 1998 verstorbenen Lloyd Bridges, der trotz einer ähnlichen Filmkarriere vor allem wegen seiner Rollen in "Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug", "Hot Shots" oder "Mafia - Eine Nudel macht noch keine Spaghetti" in Erinnerung blieb, obgleich auch ihm zuvor eine gediegenere Karriere vorausging. Bridges war immerhin für die Rolle Christopher Pikes in "Der Käfig" vorgesehen, schlug das Angebot jedoch aus.
Recht ansehnlich (aber ebenso wenig außergewöhnlich) spielt auch Anne Francis als plüschig-läufige Altaira auf. In schmuckem Fünfziger-Jahre-Stil greift sie in puncto Kleiderordnung der Rolle T'Pols vor und nutzt eine breitgefächerte Garderobe, die wohl erst durch die der kleidungsfreudigen Vulkanierin in ihre Schranken verwiesen wird.
Der absolute Star des Filmes ist jedoch Robby der Roboter, der nicht nur mit übermenschlichen Kräften, sondern auch mit einem Grundverständnis für die Asimovschen Gesetze der Robotik gesegnet war. War die für einen Menschen gedachte Kostümierung damals vielleicht noch 'state of the arts', so gelang es zumindest diesem Charakter, trotz der großen Konkurrenz durch spätere Modelle über den Film hinauszuwachsen und zu einer Ikone der Sci-Fi-Jünger und Roboteranhänger zu werden.
Gut, die Herstellung Robbys war für seine Zeit unerhört teuer. Doch vielleicht gerade deswegen und vielleicht auch, weil sein Erschaffer Robert Kinoshita später mitverantwortlich für Lost in Space war, gelangen dem Roboter noch weiter Auftritte in The Twilight Zone, Lost in Space, Gremlins oder Futurama, die seinen Kultstatus zementierten.

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Robby der Roboter in Lost in Space (o.l.), Futurama (o.r.), Twilight Zone (u.l.) und Gremlins (u.r.)

Neben Robby waren die herausragendste technische Neuerung die Trick-Sequenzen, die vom Disney-Ausleihe-Animator Joshua Meador erstellt wurden. Aus welcher Ecke der Verantwortliche stammt, erkennt man spätestens am Monster, das die Crew um Adams angreift: Obwohl an das Looney Tunes Monster Gossamer angelehnt, entspricht sein Äußeres eher einer Mischung aus Balrog (Herr der Ringe) und Bronx aus den 'Gargoyles'.

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Alles Trick - Noch ein SciFi-Film mit Disney-Beteiligung

Das mag heute alles ein klein wenig altbacken und primitiv wirken, doch für die Fünfziger Jahre war so ein Film, der damals nicht ganz zu Unrecht als teure Produktion galt, schlichtweg außergewöhnlich. Man sieht eben keine Strippen mehr, an denen das UFO heranschwebt, die Großaufnahmen des innerplanetaren Kraftwerkes sind großartig (erinnern auch stark an das Innere des Todessterns) und die gemalten Bühnenbilder skizzieren einen Standard, an dem sich die spätere TV-Serie "Raumschiff Enterprise" messen lassen musste.

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Der lange Schatten des Todessterns

Aber nicht nur daran. Auch die inhaltlich recht anspruchsvolle Handlung hatte weitreichende Auswirkungen. Waren Science-Fiction-Filme zuvor vor allem von Gruselelementen durchsetzt, bestimmt hier ein philosophisch-wissenschaftliches Problem das Geschehen. Science Fiction wurde auf eine neue Ebene gehoben, von der aus eine größere Bandbreite von Geschichten denkbar wurden - wie es schließlich in der Originalserie Wirklichkeit wurde.

Kritikwürdige Aspekte:  So wenig, wie Rom an einem Tag erbaut wurde, war "Forbidden Planet" ein makelloses Ideal, an das sich nachfolgende Science-Fiction-Produktionen nur noch zärtlich ankuscheln brauchten.
Dieser Film war eben ein Kind seiner Zeit und so verwundert es kaum, dass die eine 'Nacktszene' eher eine 'Angezogen-Szene' war und die knappen Kleidchen bei TOS im Vergleich dazu einer sexuellen Revolution gleichkommen mussten.Auch die Anspielungen auf  Gott, Atomenergie und Hausfrauen wirken heute reichlich antiquiert - dem Fliegenden Spaghettimonster sei Dank bestimmt heutzutage ein anderes Energie- und Rollenverteilungsverständnis das Bild der Zukunft.

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Dafür merkt man dem Film an, dass der Umgang mit Alkohol und der Konsum von Tabakwaren anno dazumal ungleich entspannter gesehen wurde.
Und um dieses US-amerikanische Sitten- und Moralgemälde der Fünfziger Jahre stilecht zu vervollständigen, sollten wir noch einmal einen Blick auf die Crew des Schiffes mit dem poetischen Namen 'C57D' werfen.

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Serenity meets Forbidden Planet

Die ist nämlich eine stattliche Ansammlung ausnahmslos kaukasischer Protagonisten. Man sucht vergeblich nach Schwarzen, Asiaten oder wenigstens Latinos in diesem Film, der die Eroberung des Weltalls stattdessen zu einer internen Errungenschaft des weißen Mannes macht. Ein Stück Sozialdarwinismus im Science-Fiction-Mantel, dass selbst durch das Argument, Schiffsarzt Doktor Ostrow könnte ein Russe sein, nicht sonderlich angekratzt wird, denn schließlich ist auch der Mediziner ein aschfahles Bleichgesicht. Darüber hinaus widerspricht dieser These, dass er den für russische Verhältnisse eher seltenen Vornamen 'Warren' trägt. Da freut man sich gleich doppelt über die Multikulti-Vielfalt bei Star Trek und bedenkt man, dass die einzige Frau in "Alarm im Weltall" nichts weiter ist, als ein um männliche Zuneigung bettelndes Pin-Up-Girl, lernt man zu schätzen, dass der holden Weiblichkeit in Star Trek wenigstens das Tragen von (wenn auch sehr kurzen) Uniformen gestattet war.
So quietschig bunt diese Uniformen generell auch gewesen sind, so sind sie im Vergleich zu den grauen Wehrmachtskutten dieses Filmes eine wahre Augenweide. Im starren Einheitsgrau jedenfalls werden Rangunterschiede erst durch die trägen Dialoge klar und so muss zuweilen schon eine Kochmütze als Unterscheidungsmerkmal zum gemeinen Crewmitglied herhalten.
Der Koch hat in diesem Stück die Jar-Jar-Binks-Rolle inne und kam überhaupt erst auf Druck von MGM ins Script. Dadurch wirkt er stets wie ein Fremdkörper und seine Slapstick-artigen Komikeinlagen erwecken in etwa solche Sympathiewellen, wie sie bei Star Trek nur Wesley Crusher, Neelix oder Keenser entgegenschlugen.
Ansonsten gibt es inhaltlich eigentlich erstaunlich wenig zu bemängeln. Zwar führt das legendäre Filmplakat völlig in die Irre, aber an der sehr stringent durcherzählten Handlung kann man bestenfalls bemängeln, dass Captain Adams gegen Ende des Films doch erstaunlich schnell auf Zusammenhänge kommt, die sich ohne sein Zutun weder dem Publikum, noch dem ach so intelligenten Professor Morbius erschließen.

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Fehler im Hintergrund versteckt

Ähnlich wenig kann man dem Film auch handwerklich vorwerfen. Ich für meinen Teil sah keine Fäden, Sicherungsseile oder Mikrofone im Bild herumhängen und bedenkt man, dass dieser Film in den Fünfzigern entstanden ist, so kann sich beim besten Willen nicht einmal an Szenen aufhängen, in denen auf eine bestimmte Stelle geschossen, an einer anderen aber das Ergebnis befühlt wird.

Synchronisation: Einer jener vielen Wege, die nach Rom führen, nimmt die Abkürzung über die Synchronisation.
Doch Obacht, all Ihr Science-Fiction-Jünger dort draußen, die Ihr glaubt, dass der Film auf deutsch zu haben ist! Schon allein die Tatsache, dass der Titel "Forbidden Planet" ('Der verbotene Planet') mal eben zu "Alarm im Weltall" verdreht wurde, sollte Anlass zur Warnung geben.
Ignoriert man dies, so dröhnen dem Zuschauer zunächst einmal gehörig die Ohren. Das liegt vor allem daran, dass den Film die in den Synchronisationskreisen der Fünfziger so beliebte hohe Frauenstimme dominiert, die irgendwo zwischen Tinitus und Fernsehtestbilduntermalung anzusiedeln ist. Besitzt man also einen Hund, eine Katze oder eine Fledermaus, sollte man sie vor dem Ansehen des Films weiträumig in Sicherheit bringen.
Dann auf einmal wirkt der Film plötzlich erschreckend modern, denn man hört Sätze wie "Guten Tag, Alter!", "Ich sag's nicht gern, Alter, aber wissen Sie, dieser Mann ist berüchtigt in sieben Planetensystemen." oder "Alter, ich mag Sie und Sie sehen einfach wundervoll aus.".
Selbst wenn man im  Laufe der Zeit allmählich erkennt, dass mit 'Alter' keiner der Altvorderen gemeint ist, mit dem sich die Jugend von Heute so gern gegenseitig tituliert (das Siezen sollte in diesem Zusammenhang schon merkwürdig genug anmuten), sondern eine ungewöhliche Verknappung ('Alta') des ungewöhnlichen Frauennamens 'Altaira'. Doch selbst mit diesem Wissen kringeln sich die Hirnwindungen jedesmal auf das Neue, sobald die junge Blondine angesprochen wird.
Am Schlimmsten allerdings wiegt die Verwendung des psychologischen Fachbegriffes 'Id'. Zusammen mit "ego" und "superego" bildet er einen der zentralen Gegenstände der Psychoanalyse. Dumm nur, dass der Urvater dieser Theorie, Sigmund Freud, deutscher Muttersprachler war und diese drei Begriffe mit den uns bekannten Bezeichnungen "Es", "Ich" und "Über-Ich" belegte. Statt also die dem deutschen Zuschauer verständlichste Form zu wählen, übernahm man stur die hierzulande eher unbekannte englisch-lateinische Variante (obgleich diese dort ebenfalls kritisch gesehen wird). Die Sprache der Dichter und Denker jedenfalls erleidet durch die Synchronisation bereits seit damals unnötige Tiefschläge.

Fazit: Rom ist Euer Bruder! Jedenfalls ist dieser Film verwandtschaftlich sehr eng mit Star Trek verbunden. Angefangen bei der Affinität zu Shakespeare, über Ausstattungsähnlichkeiten bis hin zum philosophischen Inhalt erkennt man deutlich das Fundament, auf dem Star Trek bis heute ruht.
Natürlich entsprang "Alarm im Weltall" einer Zeit, die andere Ideale, Moralvorstellungen und Zukunftsvisionen entwickelte und wirkt heute dadurch etwas albern, altbacken und skurril.
Nimmt man aber solche Abstriche jedoch in Kauf und sieht sich den Film auch noch im englischsprachigen Original an, so wird man noch immer gut unterhalten, selbt wenn man ab und zu unfreiwillig schmunzeln muss, 

Denkwürdige Zitate:

"Alles in Ordnung Captain?"
"Keine Schwierigkeiten."
"Darf ich den Fernseher einschalten?"

Ingenieur Quinn und Captain Adams

"Nehmen Sie's nicht so tragisch. ein kommandierender Offizier braucht ja nicht so viel Verstand - nur eine kräftige, laute Stimme."

Dr. Morbius

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Futurama meets Forbidden Planet

Bewertung:

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Schlussworte: Warren Stevens, der sowohl in "Alarm im Weltall" als auch in "Star Trek" zu sehen war, beschrieb die Parallelen wiefolgt:

What’s Star Trek? I’ve always felt that this picture […] laid the groundwork for Star Trek. I’m glad we were able to do something like that. Star Trek is going on and on and so is Forbidden Planet. I’m very grateful for all of that.

(Meine freie Übersetzung: "Was ist Star Trek? Ich empfand es schon immer so, dass dieser Film den Grundstein für Star Trek legte. Ich bin froh, dass wir etwas wie dies machen konnten. Star Trek läuft weiter und weiter und ebenso verhält es sich mit 'Alarm im Weltall'. Für all das bin ich sehr dankbar.")

Dem kann man sich problemlos anschließen, denn der Film könnte problemlos auch als TOS-Episode laufen. Der positive Ausblick in eine Zukunft ohne Schrecken und die vielen anderen Überschneidungen lassen durchaus zu, diesen Film als ersten Auftritt einer Idee zu werten, die in Star Trek seinen Höhepunkt finden sollte.

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Symbolischer Schulterschluss

Weiterführende Leseliste:

Die Körperfresser kommen
Moontrap
Mörderspinnen
Night of the Lepus
The Supernatural
The Wicked Lady

Samstag, 15. Dezember 2012

"Fluchtwege" und "KlingOff"

Mit diesen beiden "Zitaten" verbindet der gemeine FedCon Gänger einen Namen: Garrett Wang (Ensign Harry Kim, ST Voyager)! Und eben jener feiert heute seinen 44.Geburtstag. Wer Lust hat, diesen wirklich symphatischen ewigen Ensign mal kennenzulernen, der sollte im nächsten Jahr auf die FedCon fahren, dort ist er wieder in seiner Rolle als Master of Ceremony zu sehen.

HAPPY BIRTHDAY GARRETT!
Garrett, K'olbasa & Robert Duncan McNeill

Garrett mit Walter (Chekov) Koenig



Freitag, 14. Dezember 2012

Rate mal mit Rosen, aber ohne thal?

Tja, die Halbzeit ist gerade vorbei und die Statistik könnte nicht zwiespältiger sein. Vier Personen knacken Rätsel als gäb's kein Morgen, zwei Leute haben immerhin zwei / drei Türen erfolgreich geöffnet und vier haben nach einem ersten Blick vermutlich entnervt aufgegeben.
Um den einen oder anderen doch noch zu motivieren, habe ich jedem Rätsel noch einen vierten "Super"-Hinweis gegeben. Dieser ist auf deutsch abgefasst und enthält eigentlich immer wenigstens etwas, wonach man googlen kann. Auf jeden Fall hoffe ich, dass die Infos auch den Leuten auf die Sprünge helfen können, die vom jeweiligen Film nur gehört haben oder damit vielleicht gar nichts anfangen können.

Viele liebe Grüße,
tatzel

Donnerstag, 13. Dezember 2012

TaH pagh taHbe'

Sein oder nicht sein - das Zitat aus Shakespeares berühmten Werk ist nicht nur in der deutschen Übersetzung eine philosophische Weisheit. Bekanntlich ist Hamlet nur im klingonischen Original von wirklicher Tiefe und Schönheit.

Schon 2003 war in der Online Ausgabe des SPIEGEL folgender Artikel zu lesen:
"Sie werden Shakespeare erst richtig genießen, wenn sie ihn im klingonischen Original lesen", wurde der verdutze Captain Kirk in dem Kinofilm "Star Trek VI - Das unentdeckte Land" belehrt. Anhänger und versierte Adepten der knarzigen Sprache, die zu einem guten Teil aus Kehlkopflauten besteht, konnten sich sogar für kurze Zeit Hoffnung auf einen staatlich finanzierten Job bei der Bezirksverwaltung von Multnomah County im US-Bundesstaat Oregon machen. Das dort angesiedelte Department of Human Services hatte sich - neben Übersetzern für 55 andere Sprachen - um einen Mitarbeiter bemüht, der das Alien-Idiom fließend beherrscht, um für Fälle psychischer Störungen gewappnet zu sein, bei denen die Rachenlaute vom Planeten Klingon der einzige Weg sind, den Kranken zu erreichen. "Es gibt ein paar Fälle, in denen dies die einzige Sprache ist, in der die Patienten sprechen wollen", wurde die Leiterin des dortigen Beschaffungsamtes zitiert.
Quelle: buecher.de

Was auf den ersten Blick wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als pragmatischer Realismus: die Science-Fiction-Sprache aus Gene Roddenberrys Enterprise-Welt entwickelt sich offenbar langsam, aber unaufhaltsam von einer Phantasie- zu einer Verkehrssprache. Während der letzte Star-Trek-Film "Nemesis" an den Kinokassen floppte und die aktuelle TV-Inkarnation "Enterprise" unter enttäuschenden Einschaltquoten leidet, gewinnt die Muttersprache der kriegerischen und trinkfreudigen Außerirdischen immer mehr Anhänger, auch jenseits der Trekkie-Gemeinde. (......)

Die Tatsache, dass es sich bei Klingonisch um eine reale Sprache handelt, anstatt um ein sinnfreies Aneinanderreihen von Phantasielauten, verdankt die Welt dem Sprachwissenschaftler Marc Okrand, der 1984 von Paramount Pictures beauftragt wurde, für den Dreh zu "Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock" eine Grundlage für möglichst realitätsnahe Dialoge zwischen den Stirnpanzerträgern zu schaffen. Okrand machte sich die Mühe, ein rund 2000 Vokabeln fassendes Wörterbuch zu verfassen, entwarf eine eigenständige Grammatik und stattete die Kämpfernaturen mit so bildreichen Redewendungen aus wie 'Hab SoSlI' Quch!', was übersetzt so viel bedeutet wie "Deine Mutter hat eine flache Stirn", was die schlimmste Beleidigung ist, die man einem Klingonen an die Schädelplatten werfen kann.

(....) Im Windschatten der Terror-Bekämpfung nach dem 11. September hielt KLI (Klingon Language Institut) -Gründer Dr. Lawrence Schoen sogar einen Vortrag vor Geheimdienstmitarbeitern der National Security Agency (NSA), welche die Möglichkeit ausloten wollte, ob al-Qaida-Kämpfer ihre Nachrichten womöglich klingonisch verschlüsseln könnten. Ähnliches hatte eine Spezialabteilung der US-Armee praktiziert, die während des zweiten Weltkriegs ihre Funksprüche in der Muttersprache der Navajo-Indianer austauschten"
Warum schreibe ich nun das Ganze hier auf? Nun, der Mann, der James T. Kirk eben jenes Zitat in Star Trek VI "The Undiscovered Country" entgegen schmetterte, General Chang bzw. dessen Darsteller, Christopher Plummer, feierte heute seinen 83. Geburtstag!
Quelle: memory-alpha.org

Neue Gäste für die GalaxyCon 2013

Die Galaxy Con (06.-08. September 2013 in Düsseldorf) hat Zuwachs bekommen:

Armin Shimerman (Quark, DS9)
Quelle: startrek.com
Ronald D. Moore (Autor, Produzent)
Ron Moore & Gene Roddenberry, Memory Alpha
Und aus dem weiteren Universum kamen dazu:

Michael Hogan (Col. Tigh, BSG)
Quelle: buddytv.com

Sasha Roiz (Caprica, Grimm)
Quelle: zimbio.com

Peter H. Kent (Stuntman, Schwarzenegger-Double)

Da sind nun immer noch nicht die "die zwei besten Gründe" für Star Trek dabei, aber wenigstens verdammt große Ohren ;-)

Eure Miri